Die Fettexplosion zieht die Blicke auf sich. Foto: Siegmeier

Interessantes und Spannenden erlebten Hunderte beim „Tag der offenen Tür“ der Feuerwache Rottweil. Fahrzeugbesichtigungen und Führungen begeisterten die Gäste.

Wenn die Feuerwehr zum „Tag der offenen Tür“ einlädt, dann ist volles Haus garantiert. So auch am Sonntag, als die Feuerwache wieder zum Treffpunkt für Jung und Alt, und vor allem für Familien wurde. Auch benachbarte Wehren waren zu Gast.

 

Ehrenkommandant Rainer Müller führte Interessierte durch die Feuerwache, erklärte die Abläufe im Einsatzfall und erläuterte die Vorzüge der modernen Wache, die noch immer auf großes Interesse stößt und das gesamte Jahr über immer wieder Besuchergruppen nach Rottweil führt.

„Der Tag der offenen Tür ist ein richtiger Magnet. Wir sind sehr zufrieden. Es ist richtig voll, das ist echt toll“, freut sich Stadtbrandmeister Frank Müller am Nachmittag.

Der Feuerwehr Rottweil war es diesmal ein besonderes Anliegen, umfassend über vorbeugenden Brandschutz zu informieren – und zwar Besucher aller Altersgruppen. So gab es für Kinder ein Playmobilhaus, an dem verschiedene Szenarien besprochen werden konnten. Was mache ich, wenn es in der Küche brennt oder im Flur? Wie alarmiere ich die Feuerwehr? Auf solche Fragen wussten die meisten Kinder eine Antwort. Die Erwachsenen bekamen Infos zum Thema Rauchmelder und Sicherheit.

Zudem gab es für die kleinen Besucher ein Zelt voller Rauch, in dem sie sich nicht nur orientieren, sondern auch Gegenstände finden und nach draußen bringen mussten.

Vor allem zur Mittagszeit hatten sich viele Gäste eingefunden, die sich den vielfältigen Mittagstisch munden ließen und miteinander ins Gespräch kamen. Die Mitglieder der Feuerwehr hatten alle Hände voll zu tun, die Gäste zu bewirten. Aber es gab kaum Wartezeit., fast wie im Ernstfall.

Während sich die Großen unterhielten, konnten sich die Kinder derweil in der Hüpfburg vergnügen. Die Schrambergerstraße war im Bereich der Feuerwache abgesperrt, so dass hier die Einsatzfahrzeuge frisch geputzt und aufpoliert, aneinandergereiht auf Interessierte warteten. Die Experten gaben Auskunft darüber, wann welche Fahrzeuge in den Einsatz gehen und wie sie ausgestattet sind. Sämtliche Einsatzmittel waren ausgestellt.

Eindruck machten die Vorführungen einer Fettexplosion. Mancher war doch sehr erstaunt, welch eine Stichflamme es geben kann, wenn man versucht, brennendes Fett mit Wasser zu löschen. „Lieber dem Feuer den Sauerstoff entziehen“, so der Tipp der Experten. Sprich: Deckel drauf!