Mit einem Tag der offenen Tür feierte das Seniorenzentrum Emmaus in Beihingen sein 50-jähriges Bestehen und die Einweihung des Wohnparks Bethesda.
Bei sommerlichem Wetter feierte das Seniorenzentrum Emmaus sein 50-jähriges Bestehen mit einem festlichen Tag der offenen Tür. Im Mittelpunkt stand nicht nur das Jubiläum, sondern auch die feierliche Einweihung des neuen Wohnparks Bethesda – ein bedeutender Schritt in Richtung zukunftsorientiertes, betreutes Wohnen.
Der Tag begann mit einem stimmungsvollen Gottesdienst unter freiem Himmel in der Parkanlage. Musikalisch begleitet wurde dieser vom Posaunenchor, der für eine feierliche Atmosphäre sorgte. Mit dem Bibelvers der Woche erinnerte Pfarrerin Helga Schuler an Unterstützung und Nächstenliebe in der Gesellschaft – täglich gelebte Werte im Emmaus.
Bürgermeisterin Kerstin Brenner überbrachte ein Grußwort der Stadt Haiterbach und würdigte das langjährige Engagement des Hauses für die ältere Generation. Als Zeichen der Wertschätzung überreichte sie Geschäftsführer Markus Schübel einen Gutschein für einen Apfelbaum als Symbol für die wachsende, nachhaltige und früchtetragende Arbeit im Emmaus.
Schübel stellt neuen Wohnpark vor
Anschließend blickte Markus Schübel auf die 50-jährige Geschichte des Seniorenzentrums zurück. Er spannte den Bogen von den Anfängen bis hin zu den gegenwärtigen Herausforderungen und zukünftigen Perspektiven. Besonders ausführlich stellte er das Konzept des neuen Wohnparks Bethesda vor, das modernes, selbstbestimmtes Wohnen mit individueller Betreuung vereinen soll.
Im Rahmen von Führungen konnten die Besucherinnen und Besucher die neu gestalteten Wohnungen besichtigen – von kompakten Ein-Zimmer-Apartments bis hin zu Drei-Zimmer-Wohnungen, allesamt barrierefrei und zeitgemäß ausgestattet.
Ein beliebter Anlaufpunkt war auch der Tagestreff: Dort luden Spielstationen Jung und Alt zum Mitmachen ein. Für viele war es eine schöne Gelegenheit, das Haus und seine Angebote auf unterhaltsame Weise kennenzulernen. Auf reges Interesse stieß zudem die Besichtigung der hauseigenen Wäscherei, in der monatlich beeindruckende zehn bis zwölf Tonnen Wäsche verarbeitet werden.
Hauseigene Küche bewirtet die Gäste
Auch für das leibliche Wohl war gesorgt: Beim gemeinsamen Mittagessen hatten die Besucherinnen und Besucher die Gelegenheit, die hauseigene Küche des Seniorenzentrums kennenzulernen. Mit dem schwäbischen Klassiker Spätzle mit Geschnetzeltem traf man sich im Café 41 oder an den Biertischen auf der Veranda, um das Essen in geselliger Runde zu genießen. Eine reichhaltige Auswahl an Kuchen und Torten sowie erfrischendes Eis rundeten das kulinarische Angebot ab.
Am Nachmittag sorgte Musiker Uwe Schäfer mit einem abwechslungsreichen Programm für musikalische Unterhaltung und gute Stimmung bei den Gästen.
Der Tag der offenen Tür war nicht nur ein würdiger Rückblick auf fünf Jahrzehnte engagierte Arbeit, sondern auch ein hoffnungsvoller Ausblick auf die Zukunft des Seniorenzentrums Emmaus – als Ort der Fürsorge, Gemeinschaft und Innovation.