In der Meßstetter Burgschule wurde der Tag der Demokratie mit Aktionen gefeiert. Mehrere Initiativgruppen und Institutionen hatten zum Gelingen beigetragen.
In und um die Burgschule in der Meßstetter Innenstadt wurde der Tag der Demokratie gefeiert. Organisiert wurde die Veranstaltung vom Diasporahaus, dem Albbündnis für Menschenrechte und der Fairtrade Gruppe Meßstetten mit dem Weltladen Meßstetten.
Die Rektorin der Burgschule, Aleksandra Kocbek, begrüßte im Foyer die zahlreichen Gäste und Schüler. Sie unterstützte gemeinsam mit dem Rektor der Wilhelm Busch Schule, Ernst Steffen, die Vorbereitungen des Events.
Musikalisch flott umrahmte die Jugendmusikgruppe des Musikvereins die Eröffnung. Unter anderem war „Major Tom“ von Peter Schilling aus dem Jahr 1982 zu hören. Über den Tag der Demokratie und seinen Sinn führte Stadtrat Thomas Holl in seinen Beitrag aus. „Demokratie ist keine Selbstverständlichkeit. Sie muss jeden Tag gelebt, geschützt und verteidigt werden.“
Der Tag der Demokratie hat in Meßstetten mittlerweile Tradition. Die Schirmherrschaft liegt beim Albbündnis für Menschenrechte des Zollernalbkreises. Die Organisation lag bei Melanie Liedtke, Daniel Klapper und Ina Kästle-Müller. Verschiedene Tagesgruppen, Gruppenarbeiten und Wohngruppen des Diasporahauses Bietenhausen waren ebenfalls gekommen und bedienten die Stationen.
Auch die Schulsozialarbeiter der Stadt Meßstetten und die Fairtrade AG Realschule und Gymnasium waren mit Gymnasialrektor Norbert Kantimm gekommen. Angeboten wurde unter anderem ein Glücksrad.
Zusammenarbeit war beim Spiel „Wir bauen einen Turm“ erforderlich. Um einen sogenannten Fröbelturm zu erbauen, bilden mehrere Spieler einen Kreis um Holzklötze im Zentrum. Jeder Teilnehmer nahm zwei Schnüre in die Hände. Hierdurch konnte ein Metallhaken gesteuert werden, der an einer Hängeeinrichtung befestigt war.
Mit dem Haken wurden Klötze an einer Kerbe erfasst und versucht aufzustellen und im besten Falle aufeinander abgestellt zu werden. Den eigenen ökologischen Fußabdruck konnte, wer wollte, an einer Station für sich selbst leicht errechnen.
Kaffee wurde auf Spendenbasis ausgegeben
Eine Tagesgruppe des Diasporahauses hatte Kuchen gebacken. Die Fairtrade-Arbeitsgemeinschaft und der Meßstettener Tafelladen arbeiteten Hand in Hand zusammen und konnten ihren fair gehandelten Kaffee anbieten. Der Kaffee wurde auf Spendenbasis ausgegeben.
Erstmals konnte auch die Fairtrade Limo des Landkreises angeboten werden. Verschiedene gesunde Riegel und Produkte standen ebenfalls als Angebot auf dem Tisch. Der Kaffee wurde auf Spendenbasis abgegeben.
Zum Renner des Tages entwickelte sich die Popcorn-Maschine, die noch über das Veranstaltungsende betrieben und dann abgestellt wurde. Weiterhin gab es verschiedene Angebote und Informationen zum Thema Demokratie.