„Alte Heimat – neue Heimat“. Unter dieser Überschrift steht der Tag der Archive am Samstag, 7. März, in Rottenburg.
Unter dem Motto „Alte Heimat – neue Heimat“ öffnen das Diözesanarchiv und das Stadtarchiv Rottenburg am Samstag, 7. März, von 11 bis 17 Uhr ihre Türen zum bundesweiten Tag der Archive.
Besucherinnen und Besucher können Einblicke in die lokale und kirchliche Geschichte von Heimatvertriebenen und Neubürgern gewinnen, wie es in einer Mitteilung heißt.
Das Diözesanarchiv
Im Diözesanarchiv stehen die vielfältigen kirchlichen Maßnahmen nach 1945 im Mittelpunkt. Originaldokumente und Fotografien zeigen, wie Wallfahrten, Zeltlager, Caritas-Einrichtungen und einfache Notkirchen den Neubürgern Unterstützung und Gemeinschaft boten. Auch die fortdauernde Verbundenheit mit der alten Heimat wird hierbei greifbar.
Öffentliche Führungen durch die Archivmagazine finden um 13 und 16 Uhr statt. Um 14.30 Uhr gibt es zudem eine Führung durch die Bischof-Sproll-Gedenkstätte, die an diesem Tag auch unabhängig von der Führung zugänglich ist. Der Eintritt ist frei.
Das Stadtarchiv
Das Stadtarchiv Rottenburg widmet sich unter dem Motto „Nicht von hier, doch reingewachsen“ einzelnen Neubürgern vom 17. bis ins 20. Jahrhundert, beispielhaft genannt: Ziamberzki, Bellino und Camesaca. Angeboten werden eine Führung zu ehemaligen Zuwanderer-Orten von 11 bis 12 Uhr (Treffpunkt: „Alte Welt“, Obere Gasse 12) sowie eine Dokumentenschau im Benutzerraum des Stadtarchivs von 12 bis 17 Uhr.
Weitere Informationen: Amt für Kultur und Tourismus – Abteilung Stadtarchiv und Museen, Telefon 07472/165-333, Fax 07472/165-392, www.rottenburg.de.