Der SV Wittendorf ist auch in dieser Saison wieder mitten im Abstiegskampf. Für die Rückrunde sind die Trainer froh, dass etliche Spieler wieder fit sind.
Landesligist SV Wittendorf will sich in der Restsaison weiter steigern, um eine weitere Spielzeit in Folge die Klasse zu halten. Dafür gibt Spielertrainer Marco Sumer klar vor, dass sein Team es schneller schaffen muss, aus schlechten Phasen wieder auszubrechen.
15 Punkte aus 14 Spielen. Die Bilanz beim SVW sieht zwar besser aus als in der Winterpause die Saison zuvor, doch trotzdem steht das Team von der langen Furch auf einem Abstiegsplatz. Mit der Vorbereitung starten Sumser und sein Co-Trainer Sebastian Ruoff am 20. Januar – das erste Individualtraining war aber bereits in dieser Woche. Als Fokus für die Vorbereitung hat Sumser vorgegeben, im Spiel gegen den Ball etwas einfallsreicher werden zu wollen. „Es fehlt uns noch das gewisse Etwas. Es soll ins Überraschende gehen, worauf der Gegner nicht direkt eingestellt ist“, sagt Sumser.
Aus langer Verletzung
Die verletzungsgebeutelten Wittendorfer sollten zum Wiedereinstieg vollzählig sein. Personell hat es neben dem Abgang von Kai Totzl zur SG Dornstetten keine Veränderungen gegeben. Allerdings wird Nico Schillinger nach seiner Kreuzbandverletzung wieder einsteigen. Robin Schillingers Einsatz ist noch fraglich, hier muss eine Untersuchung zu seiner Knieverletzung abgewartet werden.
Für die Wittendorfer kommt neben dem Restprogramm noch dazu, dass zwei Nachholspiele absolviert werden müssen. Beide inzwischen auf einen Mittwoch angesetzt. Gegen den VfB Bösingen geht es in Wittendorf am 16. April, den SV Nehren empfängt man am 30. April.
Neben dem Klassenerhalt hat Marco Sumser für sich und seine Mannschaft das Ziel, schneller aus einem Tief herauszukommen. „Das ging uns jetzt zwei Jahre so, dass wir in der Hinrunde eine schlechte Phasen hatte.“
Mehrere Testspiele
Die Runde startet am 9. März beim SV Seedorf. Zuvor haben die Wittendorfer aber noch einige Testspiele auf dem Plan. Zuerst geht es am 25. Januar gegen die SG Dauchingen/Weilersbach, danach daheim am 1. Februar gegen den SV Grün-Weiß Stetten, die SG Felldorf-Bierlingen kommt am 8. Februar, am 15. Februar spielt das Team auswärts beim TSV Ofterdingen, am 23. Februar beim SSC Tübingen, am 26. Februar beim SV Dotternhausen und abschließend am 5. März gegen den SV Alpirsbach-Rötenbach.