Fünf Abgänge und bislang vier Neuzugänge beziehungsweise Rückkehrer hat der SV Wittendorf zu vermelden. Für die neue Saison in Bezirksliga sucht man derzeit noch nach einem Torwart.
Ein Abstieg hat oft auch Abgänge zufolge. So auch beim SV Wittendorf, der sich nach zwei Spielzeiten aus der Landesliga Staffel 3 verabschieden musste. Von den fünf Abgängen sind vier davon Stammspieler.
Wie bereits bekannt, wechseln Lucas Haug und Sandro Mihic zum Landesligisten SG Empfingen. Der Abgang der beiden langjährigen Akteure, die mehrere Aufstiege mit dem Team von der langen Furch erlebt haben, stellen einen herben Verlust dar.
„Sandro ist eine Klasse für sich und Luci hat mit seinen Toren auch dazu beigetragen, dass wir immer wieder in der Landesliga waren“, sagt Trainer Marco Sumser zum Verlust. Auf die Frage, ob er die Entscheidung der beiden verstehen kann, sagt er: „Ja und Nein. Ich bin da im Zwiespalt.“ Zwar könne er den Wunsch nach sportlicher Weiterentwicklung nachvollziehen. „Aber auf der anderen Seite schwächt es uns – nicht nur in der Breite, sondern auch im Bezug auf das Spielerische. Hinzu kommt, dass beides überragende Typen sind.“
Neues Team formen
Auch Matthis Johannsen (Spielertrainer SV Tumlingen-Hörschweiler), Dennis Tinnefeld (Spielertrainer SV Oberiflingen) und Albion Muzaqi (kürzer treten, TSF Dornhan) verlassen die Wittendorfer.
„Wir hatten in den vergangenen drei Jahren etliche Abgänge und es ist erstaunlich, dass wir uns noch so gut gehalten haben“, sagt Sumser über die Situation in den vergangenen Jahren. Nun gilt es für ihn und seinen Co-Trainer Sebastian Ruoff, ein neues Team zu formen. Zurückkehren werden dafür Tilmann und Jakob Schmid. Die Brüder waren 2023 nach Dornhan gewechselt. Neu dazu kommt Krischan Steeb, der über Roman Rieger zum Verein gefunden hat und für das Mittelfeld vorgesehen ist. Wieder neu einsteigen wird Nico Schillinger, der nach zwei schweren Verletzungen zuletzt längere Zeit gefehlt hatte.
„Für die kommende Saison wären wir, wenn nicht wieder zu viele Langzeitverletzte dazukommen, gut aufgestellt. Aber wir brauchen noch ein bis zwei Spieler für die Breite“, sagt Sumser. Klar ist auch, dass ein zweiter Torhüter gefunden werden muss, denn durch den Abgang von Muzaqi hat Wittendorf derzeit nur einen.
Eine Unbekannte
Das Trainerteam ist nun gespannt auf die kommende Saison in der Bezirksliga, denn die ist für Wittendorf nach dem Zusammenschluss mit Calw noch eine Unbekannte. Ziel soll es sein, „oben mitzuspielen. Ich bin zuversichtlich, dass wir eine gute Rolle spielen werden“, so Sumser.