Vorstand Sport Reiner Hofgärtner (links) und Vorstand Wirtschaft Martin Kuhn (rechts) flankieren den künftigen Trainer des SV Winzeln. Michael Eberhart wird das Team zur Saison 2026/27 übernehmen. Foto: Verein

Der SV Winzeln hat einen Nachfolger für seine scheidenden Spielertrainer Tobias Bea und Tobias Heizmann gefunden. Michael Eberhart konnte in den Gesprächen überzeugen und übernimmt.

Mit einem aufregenden 3:3-Unentschieden beim TSV Straßberg startete der SV Winzeln am Sonntag in die Restrunde der Bezirksliga Schwarzwald/Zollern. Parallel liefen und laufen naturgemäß schon die Planungen für die neue Saison. Aufgrund des angekündigten Abschieds von Tobias Bea und Tobias Heizmann gab es Handlungsbedarf auf der Trainerposition der 1. Mannschaft.

 

Nun ist klar: Michael Eberhart wird im Sommer das Team übernehmen. Reiner Hofgärtner, Vorstand Sport beim SVW, erklärt: „Er ist mit einem ganz klaren Plan und top vorbereitet zum Gespräch gekommen und hat sich im Vorfeld wirklich mit dem SVW beschäftigt. Das hat richtig Spaß gemacht. Auch menschlich haben wir ein super Gefühl. In einem Verein wie bei uns ist das ebenfalls sehr wichtig, wir sehen uns schon als Familie.“

Von Rangendingen nach Winzeln

Vorfreude herrscht auch beim neuen Coach selbst. Er sagt: „Die Aufgabe ist sportlich sehr reizvoll. Die Gespräche mit der Vorstandschaft verliefen sehr gut. Ich bin überzeugt, dass wir gut zusammen passen werden.“ Die nicht gerade kurze Fahrtstrecke von seinem Wohnort Rangendingen nimmt er künftig gerne in Kauf. „Der sportliche Reiz überwiegt da die Kilometer.“

Bis zum Sommer 2025 war er für anderthalb Jahre Trainer bei der SGM Dettingen/Rottenburg. Zudem ist der ehemalige Spieler des FC Rottenburg Experte was das Torwartspiel anbelangt. So kümmert er sich aktuell um die Keeper der SG Empfingen und war auch mehrere Jahre im Jugendbereich der TSG Balingen tätig.

Spieler befürworten die Entscheidung

Hofgärtner erwähnt: „Mit Simon Gaus, Luca Hofgärtner und Manuel Sohmer waren auch drei Spieler bei den Gesprächen mit dabei. Alle waren sich ebenfalls einig, dass das gut passen könnte.“ Zudem würden die Winzelner gerne noch einen spielenden Co-Trainer ins Boot holen.

„Die beiden Tobses sind ja nicht nur super Fußballer, sondern auch absolute Persönlichkeiten auf dem Platz. Sie haben einfach dieses Gespür für ein Spiel. Dies zu ersetzen, wird extrem schwer“; so Hofgärtner. Es wurden aber – auch in Absprache mit dem künftigen Coach – bereits ein paar Namen besprochen.

Lob für Bea und Heizmann

Eberhart weiß derweil, um das durchaus schwere Erbe, welches er ab dem Sommer annehmen wird: „Die bestehenden Trainer machen sowohl neben als auch auf dem Platz einen super Job. Das hinterlässt natürlich Lücken. Ich werde mir in den kommenden Wochen ein Bild davon machen, wie man diese potenziell schließen kann.“

Eberhart will also noch einige Spieler seiner künftigen Mannschaft besuchen. Er sagt: „Die Liga ist stark, das ist schon eine sportliche Herausforderung.“ Diese wird er beim SVW ab der kommenden Saison angehen.