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SV Sulz am Eck Vandalen suchen Sportplatz heim

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Der SV Sulz am Eck setzte eine Drohne ein, um die Schäden an seinem Sportgelände zu dokumentieren. Foto: SV Sulz am Eck

Unbekannte haben sich auf dem Sportplatz des SV Sulz am Eck ausgetobt und mit einem Auto ihre Runden auf dem Spielfeld gedreht. Wie der Verein reagiert, lesen sie in unserem (SB+)Artikel.

Wildberg-Sulz - Nun hat es auch das Sportgelände in Sulz am Eck erwischt: Noch unbekannte Täter haben in der Nacht zum Sonntag mit einem Auto den Trainingsplatz des SV Sulz verwüstet. Bei den SV-Kickern laufen jetzt natürlich alle Drähte in den sozialen Netzwerken heiß, um den oder die Täter zu ermitteln.

"Wir sind für jeden Hinweis dankbar", betont deshalb Vereinschef Jürgen Werner und fügt hinzu, dass der Verein das Ausmaß des Schadens bislang noch gar nicht abschätzen kann. Beim SV Sulz geht man davon aus, dass die Vandalen trotz Ausgangssperre in der Nacht zum Sonntag den Sportplatz heimgesucht haben. "Wir sind stinksauer, tappen aber noch völlig im Dunkeln", macht der Vorsitzende deutlich, dass er für solche sinnlose Aktionen überhaupt kein Verständnis hat.

Der Sulzer Revierförster Jörg Dittus stieß am Sonntagmorgen als Erster auf die Spuren eines Fahrzeuges auf Wiesen und Feldern. Über den Lindachweg muss das Auto am oberen Tor des Trainingsplatzes vorbei auf den schneebedeckten Platz gefahren sein. Sechs bis sieben Rundendrehten die Unbekannten dann auf dem Rasenplatz, wobei sie tiefe Furchen in die nur zum Teil angefrorene Platzoberfläche frästen.

Der Sulzer Fußballchef Rene Hepp konnte am Sonntag auch nur den Kopf schütteln. "Das tut richtig weh, gerade in diesen Corona-Zeiten, in denen ein ehrenamtlich geführter Verein jeden Euro zwei Mal umdrehen muss, nun Opfer von blinder Zerstörungswut geworden zu sein", so Rene Hepp. Er könne sich zwar nicht vorstellen, dass dies ein Sulzer Bürger veranstaltet hat, doch ortskundig müsse der Täter allerdings schon gewesen sein, ist der Abteilungsleiter überzeugt.

Drohnenkameradokumentiert Ausmaß

Monika Bachmann, Schriftführerin des SV Sulz, bat einen Vereinskollegen darum, das Ausmaß der Zerstörungen mit einer Drohnenkamera festzuhalten und erstattete beim Polizeiposten Wildberg Anzeige gegen Unbekannt. "Man könnte meinen, da gibt es eine Challenge oder so", mutmaßte die SV-Schriftführerin mit Blick auf ähnliche Vorfälle, die bundesweit seit einigen Jahren immer wieder für Schlagzeilen sorgen. So wurden in der Region auch bereits etliche Sportplätze von solchen Vandalen heimgesucht – beispielsweise in Hochdorf, Rohrdorf oder Pfalzgrafenweiler. Erst in den letzten Wochen wurden die Sportplätze in Neuweiler und Monakam Opfer der sinnlosen Zerstörungswut.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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