Dotternhausens spielender „Co“ Marc Wissmann erlebt mit seinem Team einen starken Abschluss. Wir haben mit ihm gesprochen.
Marc Wissmann hat im Fußball schon Vieles erlebt – so stehen unter anderem 202 Spiele in der Oberliga in seiner Vita. Nichtsdestotrotz ist er auch beim SV Dotternhausen in der Bezirksliga mit Herzblut dabei.
Drei Treffer, die ihm am Mittwochabend beim 4:0-Sieg über die SGM Bösingen II/Beffendorf gelangen, ordnet er trotz seiner höherklassigen Erfahrung als sehr besonders ein: „Ich freue mich nach wie vor über jedes geschossene Tor. Wenn das irgendwann nicht mehr der Fall ist, muss ich meine Konsequenzen ziehen. Und drei Tore in einem Spiel sind mir nicht allzu oft gelungen.“ Die 90 einseitigen Minuten bildeten einen rundum gelungenen Jahresabschluss für die Kicker vom Plettenberg.
In toller Verfassung
Wissmann meint: „Ich hatte schon im Vorfeld ein richtig gutes Gefühl, alle hatten sehr viel Lust auf diese Partie. So ein Spiel hängt dir drei Monate im Kopf rum, daher sind wir sehr froh über den Sieg.“ Mit zuletzt vier Erfolgen in Serie machte der SVD in der Tabelle nochmals Boden gut und überwintert auf dem 3. Rang. Kommt die Pause also vielleicht zur falschen Zeit? „Es ist schon ein lachendes und ein weinendes Auge. Wir hatten wirklich einen guten Flow. Ich glaube aber, dass wir das auch ins neue Jahr mitnehmen können“, so Wissmann.
Zusammen mit Cheftrainer Mathias Mauz coacht er den SVD und sieht eine positive Entwicklung beim Team. „Ich bin sehr froh über unsere Fortschritte. Wir haben viel Potenzial, das hört man auch von allen Seiten“, erklärte der langjährige Spieler des FC Holzhausen und der TSG Balingen.
Reicht es für die Spitze?
Kann man das Spitzenduo, bestehend aus der SGM Deißlingen/Lauffen und dem TSV Straßberg, 2026 sogar noch attackieren? „Der letzte Killerinstinkt, der uns manchmal gefehlt hat, zeichnet die beiden Teams aus. Fünf, sechs Punkten trauere ich schon noch hinterher. Der Abstand ist natürlich groß. Wir wollen uns einfach weiter positiv entwickeln und wenn es doch zu mehr reicht, dann gerne“, bilanziert Wissmann. Das ein oder andere Tor seinerseits würde für dieses Vorhaben auf jeden Fall helfen – Freude darüber inklusive.