Der Althengstetter Trainer Daniel Sajko erwartet einen Sieg. Foto: Eibner-Pressefoto/Andreas Ulmer

In der Bezirksliga Nordschwarzwald geht es am Sonntag beim Duell zwischen dem SV Althengstett und der SG Dornstetten um puren Abstiegskampf.

Am Sonntag ab 15 Uhr geht es in der Fußball-Bezirksliga Nordschwarzwald in Sachen Abstiegskampf in Althengstett in die Vollen, denn der gastgebende SVA trifft auf die ebenfalls gefährdete SGM Dornstetten, die im bisher einzigen Aufeinandertreffen dieser beiden Teams überhaupt in der Hinrunde dank eines Treffers von Felix Burkhardt in der 28. Minute mit 1:0 die Oberhand behielt.

 

„Dornstetten hat im Hinspiel sehr leidenschaftlich verteidigt, das hat mich sehr beeindruckt“, blickt Althengstetts Kommandogeber Daniel Sajko zurück. „Ich erwarte sehr viel Einsatz auf beiden Seiten und hoffe, dass nach dem 2:1-Sieg in der Vorwoche wieder die Lockerheit in unser Spiel zurückkehrt, zuletzt war diesem der Druck sehr anzumerken“, ergänzt Sajko. „Wir geben nie auf und geben immer alles, trainieren gut und auch die Trainingsbeteiligung stimmt. Unsere spielerische Stärke ist es den Ball nicht nur nach vorne zu hauen, sondern Fußball zu spielen. Wir haben allerdings Schwierigkeiten im letzten Drittel , leisten uns mitunter zu viele individuelle Fehler und müssen konzentrierter und klarer agieren“, benennt Sajko Stärken und Schwächen seiner Elf, die auf dem zwölften Tabellenplatz liegt und sich genauso wie unter anderem der punktgleiche 13. der Rangliste Duellant Dornstetten als eine von insgesamt bis zu zehn Mannschaften in Abstiegsnöten befindet. „Es geht supereng zu und es wäre für fast jedes Team bitter, wenn es runter müsste“, geht Sajko auf die Tabellenkonstellation ein. „Auch gegen Dornstetten werden uns wie momentan ständig drei bis fünf Spieler fehlen. Wenn es aber nicht so extrem wie beim 1:5 gegen die SF Gechingen wird, wo wir nur noch zu elft waren, dann können wir diese Ausfälle im Normalfall auffangen“, so Sajko.

In der Hinrunde gewonnen

Schlusslicht TSV Möttlingen wartet in der Rückrunde auf den ersten Punkt, der tunlichst im Kellerkracher gegen den VfL Nagold II eingefahren werden soll. An das Hinspiel haben die Möttlinger die allerbesten Erinnerungen, denn dieses wurde mit 2:1 gewonnen, was bisher der einzige Saisonerfolg blieb. Mitaufsteiger SG Oberreichenbach/Würzbach schlägt sich hingegen glänzend, wird sich aber gegen den Spitzenreiter VfR Sulz in der Außenseiterrolle befinden.

Auch wenn die Altburger Meisterschaftschancen aufgrund von zehn Punkten Rückstand auf Sulz sehr gering sind, hat deren Begegnung gegen den Zweitplatzierten SF Gechingen, der einen Zähler hinter dem VfR liegt, durchaus Spitzenspielcharakter.

Schon 60 Tore geschossen

Für den Fünftplatzierten SV Wittendorf geht es nur noch um eine gute Platzierung, für den Widersacher Grün-Weiß Ottenbronn hingegen um den Klassenerhalt. Die Tormaschine aus Baiersbronn, die schon 60 Erfolgserlebnisse verbuchte, möchte auch gegen das Mittelfeldteam aus Eutingen zuschlagen.

Der Favorit SV Gültlingen darf den sich an den letzten Strohhalm klammernden Vorletzten TSF Dornhan nicht auf die leichte Schulter nehmen. Für die SG Felldorf/Bierlingen und die SG Ahldorf/Mühlen/Dettensee zählt im direkten Duell jeweils nur ein Erfolg. Im Hinspiel begegneten sich beide Teams nicht ganz unerwartet auf Augenhöhe und am Ende setzte sich die SGAMD knapp mit 3:2 durch.