Luis Fritschi (rechts) und die Aasener Abwehr standen in den letzten Spielen sattelfest. Der SVA kassierte seit 225 Minuten keinen Treffer mehr. Foto: Rohde

Mit einem spannenden Bezirksderby zweier Landesliga-Tormaschinen geht es in Aasen auf die Zielgerade in Richtung Winterpause.

Landesliga: SV Aasen – FV Möhringen (Sonntag, 15 Uhr). Nicht nur mit Glühwein und Bratwurst dürfte es den Fans einen Tag nach Nikolaus warm ums (Fußball) Herz werden. Wenn die beiden Teams von der Baar und der Donau aufeinandertreffen, verspricht die Statistik viele Tore. Im Hinspiel fielen fünf Treffer. Die beiden besten Angriffsreihen der L3 stehen sich gegenüber (44:41).

 

Die starke Serie

„Unser Ziel ist, uns für das 2:3 in Möhringen zu revanchieren. Damals war deutlich mehr drin“, zeigt Spielertrainer Tevfik Ceylan auf. Er ist vor allem optimistisch, „dass wir die guten Ansätze aus den beiden Auswärtsspielen in Dettingen und Denkingen mit in die letzte Heimpartie nehmen können.“

Dennoch gab es „einige Dinge zu besprechen. Wir dürfen nicht so viele Chancen des Gegners zulassen. Aber bei zuletzt zwei Zu-Null-Spielen möchte ich nicht meckern“, blieb Torhüter Valentin Murawski nun schon fünf komplette Halbzeiten – 225 Minuten – ohne Gegentor, weil seine Vorderleute um Luis Fritschi auch beherzt verteidigten.

Einen weiteren Zu-Null-Sieg gegen den FVM einzufahren, dies scheint eine Herkulesaufgabe. „Offensiv sind sie brutal stark, da müssen wir 90 Minuten konzentriert verteidigen und vorne unsere Chancen nutzen“, erwartet Ceylan ein enges und knapp umkämpftes Duell.

Der Wurm

Auf Möhringer Seite war zuletzt aber unerwartet der Wurm drin, was die Tormaschine angeht. 0:0 gegen Pfaffenweiler und 0:3 gegen Konstanz auf eigenem Platz, so hieß es zuletzt. „Da sind wir auf die Topteams getroffen, die gute Abwehrreihen haben. Wir kamen nicht wie gewohnt durch“, zeigt Trainer Sheriff Bah auf. „In Aasen wird es wieder sehr schwer. Wir müssen gut verteidigen.“

Der Tabellensiebte aus Aasen hat drei Zähler (25) mehr im Vergleich zu Möhringen (9.) auf dem Konto . Es geht also um richtungsweisende Zähler für die obere Tabellenhälfte. Mit nur einem Auswärtssieg (1:0 in Überlingen) in acht Partien ist das Manko des FVM offenkundig. „Wir möchten mit 28 Zählern in die Winterpause gehen“, betont Ceylan, dessen Team nur eine der vergangenen zehn Halbzeiten verloren hat.