Der Perukreis St. Maria Haltingen gründete sich 1991. Seither setzt er sich von Weil am Rhein aus für soziale Projekte in Peru ein.
Neben Spenden trägt der jährliche Suppensonntag dazu bei, die Mittel für diese Hilfe zu generieren. Am Sonntag war es wieder soweit.
17 verschiedene Suppen
17 verschiedene Suppen waren gespendet worden. Zehn Helferinnen standen nach dem Gottesdienst im Kolpingsaal bereit, um die vielen hungrigen Gäste zu versorgen.
Kolpingsaal voll besetzt
Möhren/Tomaten Creme, Mexikanische Bohnensuppe, Gerstensuppe oder Linsen mit Würstchen, die Auswahl war riesig. Dazu gab es Brot und verschiedene Beilagen wie Sahne, Flädle oder Schnittlauch. Schnell füllte sich der Kolpingsaal, in dem für 84 Besucher aufgestuhlt worden war.
Bunte Frühlingsdekoration
Frühlingshaft dekoriert war der Saal mit Fähnchen der beiden Partner und Blumen. Tische und Stühle mussten auf der Bühne zusätzlich aufgestellt werden, um dem Andrang gerecht zu werden. Nach den leckeren Suppen waren zum Kaffee verschiedene Kuchen und Torten im Angebot. Auch diese waren gespendet worden.
Traditionelle Tänze
Zur Unterhaltung der vielen Gäste traten zwei Tänzerinnen in traditioneller Kleidung mit einem Folklore Tanz auf. Der „Coro International“ mit Chorleiter Ricardo Mera sang südamerikanische Weisen und trug so ebenfalls zu dem gelungenen Suppensonntag bei.
Menschen brauchen Perspektiven
„Der Erlös, der aus Spenden für das Essen besteht, wird in soziale Projekte in Peru fließen“, erklärte der Koordinator Michael Goldbrunner. Über Jahrzehnte trage St. Maria Haltingen dazu bei, dass die Menschen in Peru eine Perspektive haben. So gibt es neuerdings eine Hilfe, die gutes Hören möglich macht.
Hilfe beim Lernen
Goldbrunner, der die Gäste begrüßte, stellte in einem Beispiel vor, wie dieses Projekt das Leben der Menschen veränderte. Auch gebe es Unterstützung beim Lernen, was wiederum besonders für die jungen Menschen wichtig sei. Nur so könne sich deren Zukunft positiv entwickeln, stellte der Koordinator fest. Dass die Gemeinde St. Maria die Partnerschaft in besonderem Maße unterstützt, das zeige sich an diesem Suppensonntag angesichts der zahlreichen Besucher einmal mehr, freute sich Goldbrunner.