Gut gelaunt in der FC-Gaststätte: Franck Ribéry mit Espresso. Foto: Riel

Da staunten die versammelten Eltern, Nachwuchskicker und Zuschauer nicht schlecht: Franck Ribéry stattete am Sonntag dem U11-Leistungsvergleich in Rottenburg einen Besuch ab.

Der französische Weltklassefußballer und frühere Bayern-Star sorgte natürlich für großes Aufsehen. Ribéry kam als Unterstützer seines Sohnes Seif. Dieser kickt bei den U11-Junioren des FC Bayern München, und da Papa Franck derzeit mit einer Verletzung zu kämpfen hat, nutzte er die Zeit, um seinen Sohn zu diesem Fußball-Vergleich zu begleiten. Initiiert von der SG Dornstetten kickten im Hohenbergstadion acht Teams um den Turniersieg.

 

Der Espresso schmeckt

Die Autogramm-Jäger nutzten natürlich die große Chance, als klar war, dass Ribéry sich auf der Hohenberg-Sportanlage befindet. Selfies, Autogramme mit dem Triple-Gewinner – es ging richtig rund. Das eigentliche Event, der Leistungsvergleich mit Topmannschaften auf hohem Niveau, geriet gar ein wenig in den Hintergrund. Bekleidet mit einem Wintermantel, schwarzer Mütze und Mund-Nasen-Bedeckung war der 38-Jährige aber nicht ausreichend gut getarnt. Total freundlich ließ sich der französische Superstar in der FC-Gaststätte einen Espresso schmecken und zeigte sich dabei sehr offen und gesprächig.

Absoluter Superstar

Einige Fakten, die nicht nur Bayern-Fans bekannt sein dürften: Im Sommer 2019 verließ Ribéry nach 12 Jahren den FC Bayern München und wechselte nach Italien, wo er zunächst zwei Jahre bei der AC Florenz spielte und seit der Saison 2021/22 bei US Salernitana unter Vertrag steht. Ribéry wurde 2013 Europas Fußballer des Jahres und bestritt für die französische Nationalmannschaft 81 Länderspiele. Der FC Rottenburg durfte somit einen richtigen Superstar begrüßen.

FC Bayern Zweiter

Gekickt wurde natürlich auch: Die E-Junioren des FSV Mainz gewannen den Vergleich ungeschlagen. Der FC Bayern belegte den 2. Platz, nachdem sie mit zwei Niederlagen ins Turnier starteten. Platz 3 ging an die französischen Junioren von Racing Club de Strasbourg. Die FC Rottenburger E-Junioren bezahlten erwartungsgemäß Lehrgeld und beendeten den Vergleich als Letzter. Doch der Spaß und der Lerneffekt stand ganz klar im Vordergrund – Franck Ribéry sowieso.