Blitzer-Marathon in der Werderstraße Foto: Bender

Warum steht die Lahrer Radarfalle seit zwei Wochen am selben Standort? Wir haben im Rathaus nachgehakt.

Der sogenannte Super-Blitzer hat seit seiner Anschaffung vor drei Jahren ordentlich Geld auf die (dennoch) leeren Stadtkonten gespült. Trotz ihres keineswegs schlanken Designs ist die Lahrer Topwaffe gegen Temposünder von Autofahrern offenbar schwer auszurechnen.

 

Was vor allem daran liegen dürfte, dass die Radarfalle mobil ist. In der Regel bringen sie städtische Mitarbeiter wöchentlich an einen anderen neuralgischen Ort. Eigentlich.

Tempo 30 zwischen 7 und 17 Uhr

Denn Anfang des Monats wurde der Anhänger in der Werderstraße auf Höhe Neuwerkhof abgestellt – und steht noch immer dort. Grundsätzlich sicher kein schlechter Platz, um Jagd auf Bleifüße zu machen. Schließlich gilt an der Stelle wochentags zwischen 7 und 17 Uhr Tempo 30.

Standort hat sich herumgesprochen

Indes, nach gut zwei Wochen dürfte sich der Standort unter allen Sulzern – sie sind es hauptsächlich, die den Blitzer auf ihrem Weg in die Stadt regelmäßig passieren – herumgesprochen haben.

Krankheitsbedingte Ausfälle

Natürlich denkt niemand beim Ordnungsamt, dass im größten Lahrer Stadtteil notorische Raser leben. Die einfache Erklärung für das Dauerblitzen in der Werderstraße: krankheitsbedingte Ausfälle in der Verwaltung.

Versetzung noch in dieser Woche

Noch in dieser Woche sei nun aber eine Versetzung geplant, heißt es auf Nachfrage aus dem Rathaus. Bedeutet: wieder Obacht vor dem „Super-Blitzer“ – und mutmaßlich auch wieder lauteres Klingeln in der Stadtkasse.