Strahlender Sonnenschein führte viele Besucher zum zweiten Feierabend in diesem August ins Summerland beim Remsbachhof in Tennenbronn.
Sogar etliche Badegäste wechselten vom neuen Schwimmbad mit wenigen Schritten von den frisch sprießenden Liegewiesen zu Bühne und Festzelt vor dem Gästetreff.
Auf den voll besetzten Rängen warteten schon gespannt die Kinder. Denn viele der jungen Gäste erinnerten sich an Pino Magino, der sie schon im vergangenen Jahr mit seinen Ampeltüchern in Rot, Orange und Grün verzaubert hatte.
Mit Basti zauberte er die Milch aus dem Glas und erklärte ihm die wichtigsten Regeln der Zauberer: Mit dem Blick zu seinem Publikum immer lächeln und dabei einen Spaß machen. So lachte auch Romy über das lange weiße Seil, das plötzlich nur noch ganz kurz war und im Handumdrehen wieder so lang, dass die Beiden daran ziehen konnten.
Keine Eier im Beutel
Paul staunte über den schwarzen Zauberstab, der einfach abknickte und sofort wieder standfest dem Zauberer in der Nase bohrte. Offenbar hatte Pino den auch nicht richtig im Griff, denn hinter seinem Rücken war Magino ohne seine Zauberkraft.
Dafür fand er bei Andrea überall Euros, die auch zu ihrer Überraschung aus ihren Ärmeln tropften. Hannes im rot-grünen Ronaldo-CR7-Trikot fand zwar keine Eier im Beutel, aber nach dem Zauberspruch ein ausgebrütetes Hendl unter seinem Zauberhut. Mit Händen und Füßen musste sich Pino Magino gegen die vielen eifrigen Kinder wehren, die ihm die bunten Bilder in seinem eigenen Malbuch immer wieder ausradieren wollten.
Zur Versöhnung zauberte Pino eine ganze Blechbüchse voller goldener Bonbons für die Kinder herbei, auf die sich alle stürzten. Aber auch die ganz Kleinen kamen nach dem ersten Ansturm auch noch zum Zug.
Spaß für alle Generationen
Wie waren die Regeln von Pino Magino für Zauberkünstler? Alle Zuschauer sollen Spaß haben und den gab es auch für die Kleinen.
Mit einem Prosit auf Anneliese war das Edelweiß Echo schon mittendrin im Unterhaltungsprogramm für die großen Gäste und bei denen sind eher die Zauberlieder der Zillertaler angesagt mit ihrer Edelweiß Königin – auch die verträumte Sehnsuchtsmelodie mit Ronny im Trompeten-Duett mit dem Nachwuchs.
Da klingt der Red River Rock von Johanna am Keyboard etwas fetziger, wenn auch noch nicht so atemlos wie bei der Fischer Helene. Aber angeblich ist die Welt doch so einfach, wenn es tatsächlich die einfachen Mädchen gäbe.
Wenn denn alles so einfach wäre, wäre es selbst im Summerland einfach langweilig und nicht magino. Also besser „Rockin’ all over the world“ – und dazu gehört auch der Remsbach.