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Sulz/Vöhringen Zwei Defekte gleichzeitig sorgen für Stromausfall

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Keinen Strom gab's am Sonntagmorgen im Raum Sulz und Vöhringen. (Symbolfoto) Foto: Pixabay

Sulz/Vöhringen - In Sulzer Stadtteilen und in Vöhringen ist am Sonntagmorgen kurz vor 6 Uhr der Strom ausgefallen.

Der Grund dafür war nach Auskunft der EnBW Pressestelle, dass es praktisch zeitgleich zu zwei Defekten an 20.000 Volt Erdkabeln in Holzhausen sowie im Bereich des Tannenwegs in Vöhringen gekommen war. Der Strom fiel in Vöhringen, Wittershausen und entlang der früheren B 14 in Richtung Aistaig aus. Im Bereich der Stromversorgung Sulz, wo die Netze BW die Betriebsführung innehat, betraf der Stromausfall vor allem Anschlüsse in Mühlheim, Sigmarswangen, Holzhausen und Bergfelden.

Nach wenigen Minuten hatte die Bereitschaft der Netze BW in Abstimmung mit der zentralen Leitstelle in Ravensburg bereits die beiden Fehlerstellen lokalisiert. Zwischen 6.05 und 6.32 Uhr konnten die meisten in Sulz betroffenen Haushalte und Betriebe nach Schaltmaßnahmen wieder ans Netz gehen. Zug um Zug waren bis 7.18 Uhr alle Anschlüsse wieder versorgt. Die beiden fehlerhaften Erdkabelstrecken wurden teils noch am Sonntag ausgemessen, um die exakten Schadensstellen zu finden. Noch im Laufe des Montags war vorgesehen, beide aufzugraben und zu reparieren.

Erdkabel sind generell viel weniger störungsanfällig als Freileitungen. Dennoch kann es zu Defekten kommen – beispielsweise durch Erdbewegungen, die die Kabel verschieben, möglicherweise auch schon bei der Verlegung durch nicht bemerkte kleinste Beschädigungen oder auch Vorschädigungen in Folge von Blitzschlag oder Tiefbauarbeiten.

Bei der Netze BW wird das 20.000 Volt-Mittelspannungsnetz grundsätzlich in Form "offener Ringe" aufgebaut, sodass im Störungsfall beschädigte Abschnitte – in der Regel zwischen zwei Ortsnetzstationen – herausgeschaltet beziehungsweise von der Versorgung abgeschnitten werden können.

Durch Umschaltungen innerhalb der Ringstruktur können diese betroffenen Stationen wieder ans Netz genommen oder sozusagen "von der anderen Seite" versorgt werden, bevor eine Reparatur beginnt. Diese sollte dann umgehend erfolgen, damit die Vorteile der Ringstruktur weiterhin gewährleistet sind und das Netz nicht übermäßig belastet wird.

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