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Sulz Sicherheitsmesse mit Einbruch eröffnet

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Viele Besucher informieren sich auf der ersten Sulzer Messe für Einbruchschutz und Sicherheit im Backsteinbau. Foto: Huber

Sulz - Mit einem symbolischen Einbruch wurde die Sulzer Sicherheitsmesse eröffnet: |Als "Einbruchsteam" zeigen Landrat Wolf-Rüdiger Michel und Bürgermeister Gerd Hieber unter Aufsicht von Bettina Rommelfanger (Polizeipräsidium Tuttlingen), wie einfach ein Fenster ohne zusätzliche Sicherheitsmerkmale von außen geöffnet werden kann.

Die Besucher der ersten Messe für Einbruchschutz und Sicherheit in Sulz versammelten sich zur offiziellen Messeröffnung im Foyer der Stadthalle im Backsteinbau. Begrüßt wurden sie von der Ordnungsamtsleiterin der Stadt Sulz und der Organisatorin der Messe Sabrina Glöckler. Gemeinsam mit Hans-Ulrich Händel, dem städtischen Beauftragten für Bürgerengagement und Bürgerbeteiligung, moderierte sie die Eröffnungsbeiträge.

Bürgermeister Hieber zeigte den breiten Bogen von Sicherheit auf. Im privaten Bereich spiele die Sicherheit beim Wohnen und auch beim Reisen eine große Rolle. Aus kommunalpolitischer Sicht stehen für ihn als Bürgermeister die Themen Brandschutz und Hochwasserschutz an oberster Stelle, dafür stehe er in der Verantwortung.

"Sicherheit geht uns alle an", so Landrat Michel. Jeder einzelne Bürger könne etwas für die Sicherheit tun. Im Zusammenspiel mit den Rettungskräften und der Polizei könne ein hohes Maß an Sicherheit erzielt werden. Für ihn heiße das auch, dass an der die Ausrüstung und Ausstattung dieser Organisationen nicht gespart werden dürfe. Die Aufklärungsquote im Landkreis Rottweil sei überdurchschnittlich hoch, für ihn ein Indiz dafür, dass man in einem sicheren Landkreis lebe. Michel verwies auch auf die Beratungsstellen des Landkreises – so zum Beispiel auf das Jugendreferat, das sich um das Thema Drogenmissbrauch kümmert. Für Senioren gibt es die Möglichkeit sich im Landratsamt zum Thema seniorengerechtes Wohnen beraten zu lassen. Ferner verwies er auf die Arbeit des Weißen Rings, der sich landkreisweit um die Hilfe von Opfern von Straftaten kümmert.

Bettina Rommelfanger erinnerte an die Leistungen des Referats Prävention bei der Polizei, das ganz konkret jedem Immobilienbesitzer bei Bedarf eine individuelle Expertise zur Sicherheit erstelle. Dabei würden gezielt Maßnahmen vorgeschlagen, um den Einbruchschutz zu erhöhen.

Auf die Frage: "Was kann gute Nachbarschaft in Bezug auf die Sicherheit erreichen?", war die einhellige Meinung der drei: "Es ist auch eine Art der Prävention." Wer aufmerksame Nachbarn habe, profitiere davon. Eine gute Nachbarschaftsorganisation könne Wohnungseinbrüche verhindern und bei der Verfolgung von Straftaten hilfreich sein, so Rommelfanger.

Nach der Eröffnung folgte der Messerundgang. An den insgesamt 22 Ständen bewiesen die Aussteller, wie breit gefächert das Thema der Messe ist. In dem auf der Außenfläche abgestellten Info-Truck zeigte die Polizei an Demonstrationsobjekten Möglichkeiten der mechanischen Außensicherung bei Türen und Fenstern, die einen höheren Widerstand gegen Einbruchsversuche bieten. Hier wäre das "Einbruchs-Duo" sicher nicht so erfolgreich gewesen.

Die Besucher konnten sich auf einer Extra-Ausstellungsfläche über die planerischen Maßnahmen im Hochwasserschutz informieren. Die Feuerwehr und das Technische Hilfswerk zeigten an ihren Messeständen auf, was auf Seiten der Hilfsorganisationen bei Überflutungen getan werden kann. Am Stand der Feuerwehr konnten sich die Besucher Rettungskarten ausdrucken lassen. Am Gemeinschaftsstand von Polizei und Verkehrswacht erhielten sie weitere Information. Am Stand der Stadt Sulz gab es unter anderem Tipps, wie eine gute Nachbarschaftshilfe funktionieren kann. Das Deutsche Rote Kreuz informierte über das Thema Personennotrufsysteme. Während der Messe bot das Kinder- und Jugendbüro der Stadt Sulz eine Kinderbetreuung an.

Ihre Redaktion vor Ort Sulz

Marzell Steinmetz

Fax: 07454 95806-19

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