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Sulz a. N. Zwei Frauen leben ihren Traum

Von
Anke Ryba (links) und Magdalena Washington richten "Die Kunstwerkstatt" ein. Foto: Hartmann Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Marcella Danner

Anke Ryba und Magdalena Washington verwirklichen sich ihren Lebenstraum. In Mühlheim richten die beiden ein Atelier ein – die Kunstwerkstatt.

Sulz-Mühlheim. Ryba und Washington könnten nicht unterschiedlicher sein – die eine blond und Ur-Mühlheimerin, die andere dunkel und gebürtige Griechin. Die Malstile der beiden Künstlerinnen sind komplett verschieden. Und doch – die Chemie zwischen ihnen stimmt. Die Wellenlänge ist die gleiche. "Wir ticken ganz ähnlich", erzählt Anke Ryba, die den meisten Sulzern als weiblicher Stadtsheriff bekannt ist. Magdalena Washington ist im Außendienst tätig und wohnt in Vöhringen.

Die beiden kennen sich erst seit ein paar Monaten. Washington kauft in Sulz immer ihre großen Leinwände ein. Der Verkäufer machte sie darauf aufmerksam, dass er eine weitere Kundin habe, die ihre Malutensilien bei ihm aussuche. Mit der Information, dass diese Frau im Gemeindevollzugsdienst arbeite und daher oft in Uniform in der Neckarstadt anzutreffen sei, verließ Magdalena Washington das Geschäft wieder.

Ein paar Stunden später traf sie Anke Ryba tatsächlich im Dienst auf der Straße an. Telefonnummern wurden ausgetauscht. Es war künstlerische Liebe auf den ersten Blick. Und ein knappes halbes Jahr später richteten die Zwei ihre gemeinsame Kunstwerkstatt ein.

Nachdem die Kinder der Frauen erwachsen sind, wollen sie wieder etwas für sich tun. Beide malen schon seit langem. Magdalena Washington hat Mitte der 1970er-Jahre die Freie Kunstakademie in Nürtingen besucht. Sie kombiniert Materialien wie Jute, Steinmehle, Rost oder Kaffee mit der klassischen Malerei. Ihr Stil ist abstrakt, meist stark strukturiert, mit Acryl und Pasten auf Leinwand. Auch Anke Ryba malt zumeist abstrakt. Sie gestaltet ihre Bilder auf Leinwand mit Acryl- und Ölfarbe, Tusche, Pastellstiften, Kreide und Spachtelmasse.

Beiden gemeinsam ist die Motivation für ihr künstlerisches Schaffen – es ist die Freude am Tun, die Möglichkeit der Entspannung und die Chance, etwa ganz Eigenes zu schaffen. Ihr Wissen wollen die Frauen weitergeben. Sie planen, in ihrer Kunstwerkstatt kleine Malgruppen zusammenzustellen und so auch anderen die Möglichkeit zu geben, sich zu verwirklichen.

Die Räume einer ehemaligen Massagepraxis in Rybas elterlichem Haus in der Renfrizhauser Straße bieten dazu den idealen Rahmen. Für Workshops möchten sie andere Künstler wie etwa Dietmar Wölfl nach Mühlheim holen. Eine Kunstmeile im Ort ist ein weiteres Ziel der beiden Frauen.

In Eigenregie haben sie die Räume hergerichtet. Bis im Frühsommer soll alles fertig sein. Dann wird es eine Vernissage geben. Außerdem sind Ryba und Washington im April mit ihren Bildern im Wirtschaftsgebäude im Glatter Schloss, am 24. April auf der Rottenburger "Kunstmeile" und am 2. Juli bei der Herrenberger "Straßengalerie" zu sehen. Wer sich für die beiden Künstlerinnen interessiert und gerne Kontakt mit ihnen aufnehmen möchte, kann dies unter folgenden E-Mailadressen tun: anke.ryba@gmx.net oder magdalena.wash@ gmx.de.

Weitere Informationen: Auf Facebook sind die beiden Frauen unter "Die Kunstwerkstatt" zu finden

Ihre Redaktion vor Ort Sulz

Marzell Steinmetz

Fax: 07454 95806-19

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