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Sulz a. N. Zeuge aus der Urzeit taucht auf

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Hans-Martin Schick hat die Versteinerung eines Ammoniten gefunden. Fotos: Steinmetz Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz-Holzhausen. Hans-Martin Schick hat einen nicht alltäglichen Fund gemacht. Es handelt sich um die fossile Versteinerung.

Der Holzhauser war mit seinem Enkel unterwegs. Das Kind wollte beim Biotop am Bauernwald nach Fröschen schauen. Da hat Schick dann auf dem dort aufgeschichteten Steinhaufen einen versteinerten Ammoniten (Kopffüßler) entdeckt. Auf der Schwäbischen Alb sind solche Fossilien keine Seltenheit.

Die Holzhauser Umweltgruppe wollte etwas für die Amphibien in der Nähe des Feuchtbiotops tun. Nach Auskunft von Ludwig Schrägle sind die Steine auf den angrenzenden Feldern abgelesen und auf einen Haufen geworfen worden. Dass die Versteinerung eines Kopffüßlers mit dabei war, hat er nicht bemerkt. Solche Fossilien, weiß er, "sind ganz selten bei uns".

Schick fragte ihn, ob er den Fund mitnehmen dürfe. Schrägle hatte nichts dagegen. Er hat ein Problem eher damit, dass auf dem Steinhaufen auch Fremdmaterial gelandet ist, unter anderem Backsteine. Nur Steine aus den Feldern sollen für die Trockenmauer verwendet werden. Der Haufen dürfe noch größer werden, erklärt Schrägle. Salamander und Eidechsen sollen sich darauf sonnen und Wärme tanken.

Nicht der erste Fund

Schick hat noch eine anderen, allerdings wesentlich kleineren Fund in dem Steinhaufen aufgespürt. Dabei handelt es sich um eine versteinerte Schnecke, die aber sicher nicht in der Kreidezeit vor Jahrmillionen gelebt hat. Schick schätzt die Versteinerung auf einige tausend Jahre.

Es ist übrigens nicht sein erster Fund aus der Urzeit. Er zeigt auf den gelblichen Stein mit fossilen Pflanzenabdrücken vor seiner Haustür. "Den habe ich in meinem Garten gefunden", erzählt er.

Die versteinerte Schnecke bringt er nun ins Schularchiv. Den mehrere Kilogramm schweren versteinerten Ammoniten will er in einem Lagerraum des Feuerwehrgerätehaus aufbewahren. Auf dem Steinhaufen für Amphibien ist ein Kopffüßler sicher entbehrlich. Ersatz findet sich in den Feldern am Bauernwald genug.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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