Betrifft: Neukonzeption der Kindergärten Die Neukonzeption der Sulzer Kindergärten geht

Betrifft: Neukonzeption der Kindergärten Die Neukonzeption der Sulzer Kindergärten geht leider in die entgegengesetzte Richtung. Infrastrukturstarke Gemeinden sollen künftig mehr Gruppen erhalten, kleine Ortschaften wie Sigmarswangen, wo nicht einmal mehr eine Grundschule besteht, werden geschlossen. Welche Perspektive bleibt für diese kleinen Gemeinden noch, warum sollten sich hier junge Familien niederlassen, wie soll ohne diese weiterhin Jugendarbeit in Vereinen und kirchlichen Gruppen durchgeführt werden? Ich appelliere daher an den Gemeinderat und die Stadtverwaltung, die Verantwortung für eine gesamtstädtische Entwicklung anzunehmen. Gerade eine recht kleine Gesamtstadt wie Sulz ist auf die Lebendigkeit aller Ortsteile angewiesen. Vor allem den Arbeitskreis ersuche ich, dem Gemeinderat Alternativvorschläge vorzulegen. Warum wurde dem Gemeinderat nur ein einziger Vorschlag präsentiert? In diesem Zusammenhang verstehe ich die Aussage von Bürgermeister Hieber nicht, es sei noch alles offen. Ganz im Gegenteil entsteht für mich der Eindruck, dass nicht mehr diskutiert, sondern präsentiert wird. Und dass hier der Weg des geringsten Widerstandes gegangen wird. Die kleinen Ortschaften haben im Gemeinderat die wenigsten Stimmen und die großen Stadtteile, deren Kindergärten erhalten und aufgestockt werden sollen, sind auch im Arbeitskreis gut vertreten. Diese wichtige Frage sollte jedoch nicht nur über einfach zu beschaffende Mehrheiten entschieden werden, sondern auch die Zukunftsperspektiven der betroffenen Ortschaften berücksichtigen. Daher die Bitte, notfalls den Zeitplan für den Entscheidungsprozess zu verschieben und Alternativen vorzulegen, bevor ein Konzept festgelegt wird, bei dem die Gemeinden in Gewinner und Verlierer gespalten werden. Joachim Hilt Sulz-Sigmarswangen