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Sulz a. N. Vor allem die Akustik hat sich deutlich verbessert

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Die Vertreter der Stadt und der Schule sind mit dem Ergebnis der Sanierung zufrieden. Bürgermeister Gerd Hieber (links) und Schulleiterin Katharina Lucke bestätigen dies. Foto: Huber Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz. Bei einem Vor-Ort-Termin vor genau zwei Jahren hatte sich der Ausschuss für Technik und Umwelt über den Zustand der Aula im Albeck-Gymnasium informiert und die Sanierung beschlossen. Nun wurde die Maßnahme abgeschlossen.

Bürgermeister Gerd Hieber stellte zu Beginn seiner Ausführungen fest, dass die schlechte Akustik, ein wesentlicher Mangel aus der Vergangenheit, behoben wurde. Die Bausubstanz des vor mehr als 50 Jahren errichteten Gebäudes sei nach wie vor gut, zeige aber durch die tagtägliche Nutzung Verschleiß und Abnutzung, so Hieber.

Die Aula als zentraler Mittelunkt der Schule wurde in der Vergangenheit vielseitig genutzt. Hieber erinnerte daran, dass dort vor der Fertigstellung des Bürgersaals im Rathaus die Gemeinderatsitzungen stattgefunden hätten.

Bereicherung und Aufwertung des Raumes im Gymnasium

Eine besondere Herausforderung stellte die Sanierung während des Schulbetriebs dar. In Summe wurden für die Sanierung mehr als 400 000 Euro investiert. Das neue Nutzungskonzept bringe eine Bereicherung und Aufwertung des Raumes, sagte Hieber. Nach der Bewilligung des Zuschusses für die Sanierung der Fenster, der Jalousien und des Sonnenschutzes werden in den kommenden Jahren weitere 900 000 Euro investiert.

Als Maßnahme aus dem Jugendhearing wurden für die Aufwertung des Schulhofes 14 000 Euro in den Haushalt eingestellt. Die Schule kann nun mit der Erarbeitung eines Konzepts beginnen.

Schulleiterin Katharina Lucke zitierte aus einem Leitartikel aus der Zeitschrift "Schulbau und Pädagogik". Die Aula soll einen zentral angeordneter Großraum darstellen, in der sich die Schulfamilie versammeln kann. Als Ort erlebter Identität sollen dort außer Schulveranstaltungen auch kulturelle Veranstaltungen stattfinden. Neben einer guten Akustik bestehe auch ein hoher Anspruch an Aufenthaltsqualität. All diese Anforderungen seien mit der Sanierung erfüllt.

Neben der Nutzung als Musiksaal kann die Aula mit der Mensa auch für größere Veranstaltungen, wie für eine Schülervollversammlung oder für Konzerte mit bis zu 600 Personen, genutzt werden. Denkbar sei auch die Nutzung durch andere Gremien, Vereine und Institutionen. Bei ihren Kollegen Gabriele Réti und Kai Ullmann bedankte sich Katharina Lucke für die geleistete Arbeit bei der Planung und Sanierung.

Mitnutzung der Mensa bietet mehr Möglichkeiten

Stadtbaumeister Reiner Wössner ging kurz auf die Architektur des Gebäudes ein. In der Bauphase sei viel mit Sichtbeton gearbeitet worden. Beim Bau der Mensa wurden bereits helle Hölzer im Zusammenspiel mit Sichtbeton verarbeitet. Dieses Konzept wurde bei der Sanierung der Aula weitergeführt. Besonders deutlich wird das am Beispiel der Akustikwand.

Da die Aula eine Fläche von über 200 Quadratmeter hat, sind die Vorgaben aus der Versammlungsstättenverordnung einzuhalten. Durch Veränderungen in der Zuwegung konnten alle Anforderungen an Flucht- und Rettungswege erfüllt werden.

Die Aula sei noch multifunktionaler geworden, so der Stadtbaumeister. Bauleiter Hubert Pfister dankte den beteiligten Handwerkern. Sie seien bemüht gewesen, Alt und Neu zusammenzuführen. Als Beispiel nannte er die Wiederverwendung von Teilen der Wandvertäfelung, die zur Verschalung einer Trennwand genutzt wurde.

Elternbeiratsvorsitzende Sylvia Puchert hob die gute Zusammenarbeit mit allen Beteiligten hervor. Sie war vom Ergebnis der Sanierung positiv überrascht und sieht die Schule auf einem guten Weg bei deren Weiterentwicklung.

Fördervereinsvorsitzende Heike Kretschmann brachte ihre Freude zum Ausdruck, dass der Förderverein mit dem Jazzkonzert am Freitag die umgestaltete Aula zum ersten Mal nutzen kann.

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