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Sulz a. N. Volksbank optimiert ihre Servicezeiten

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Für ihre langjährige Mitgliedschaft wurden zahlreiche Mitglieder von Benjamin Diechle (Zweiter von rechts) geehrt. Fotos: Huber Foto: Schwarzwälder Bote

Zahlreiche Mitglieder der Volksbank aus den Mühlbachgemeinden Bergfelden, Renfrizhausen, Sigmarswangen, Vöhringen und Wittershausen versammelten sich am Donnerstagabend im Bürgerzentrum Sigmarswangen.

Sulz-Sigmarswangen. Mit der Europahymne eröffnete die von den Musikvereinen Mühlheim und Renfrizhausen organisierte Bläserklasse der Grundschule Mühlheim die Mitgliederversammlung.

Aufsichtsratsmitglied Beate Beck-Kolczynski begrüßte die Mitglieder und Vertreter der Gemeinden. Mit einem kritischen Blick zurück ins Jahr 2018 eröffnete Vorstandsvorsitzender Henry Rauner den Bericht des Vorstands. Der G7-Gipfel in Kanada war geprägt durch die Konflikte im Welthandel, die Donald Trump heraufbeschworen habe. Nordkorea, Iran und die Klimaveränderungen standen ebenfalls auf der Agenda.

Äußerst positiv hätten sich die Staatsfinanzen und die Wirtschaft im vergangenen Jahr entwickelt. Ein Überschuss von 53,5 Milliarden Euro in der Staatskasse und eine reale Steigerung des Bruttoinlandsprodukts in Höhe von 1,5 Prozent sind Indikatoren für die positive Entwicklung.

Die Prognosen für 2019 stimmen Henry Rauner äußerst positiv. Über die Zinsverläufe dürfen sich immer noch die Häuslebauer freuen. Sehr zum Leidwesen der Sparer, die die sich mit Nullzinsen begnügen müssen. Im privaten Bereich gebe es für Sparer bei der Volksbank noch keine Negativzinsen.

Sehr zufrieden war Rauner mit dem Ranking der Volksbank Rottweil, die im Vergleich eines unabhängigen Instituts auf dem 28. Platz von 1700 Banken landete. Im Vergleich zu den Direktbanken stärke die Volksbank die Region. 130 Mitarbeiter, elf Ausbildungsverhältnisse, drei Millionen Euro Steuern und 3,9 Millionen Euro Kaufkraft kämen der Region zugute. Über 100 000 Euro Spenden an soziale Projekte kämen hinzu.

Insgesamt war Henry Rauner mit den Geschäftszahlen für 2018 zufrieden. Im Schnitt lagen alle Kennzahlen im Bereich des Durchschnitts aller baden-württembergischen Volksbanken, einzig im Kreditgeschäft lag der Wert deutlich darunter. Insgesamt stimmen die Prognosewerte der Konjunktur in Deutschland für das Jahr 2019 positiv.

Benjamin Diechle, Geschäftsstellenleiter in Bergfelden, stellte die Entwicklung der Region Mühlbachtal vor. Durch 94 neue stieg die Mitgliederzahl auf 2377. Die Privatkundeneinlagen stiegen im vergangenen Jahr an, besonders in Vöhringen ist ein deutlicher Anstieg von 15,3 Prozent zu vermelden. Die Privatkundenkredite seien moderat angewachsen.

Die Nachfrage nach Immobilien sei nach wie vor hoch. Die Bauplätze in den Neubaugebieten in der Region würden sehr gut nachgefragt und seien sehr schnell vergeben. Einen Schwerpunkt setzt die Volksbank in der genossenschaftlichen Beratung. So stehen zum Beispiel insgesamt 34 Berater im Bereich der Nachlassabwicklung zur Verfügung, die die Mitglieder zu diesem sehr komplexen Thema kompetent beraten. Die Digitalisierung schreitet immer weiter voran. Die Funktionen des Online-Bankings können auf verschiedenen Plattformen wie PC, Mobiltelefon oder Smartphone angeboten werden.

Die Nutzung der Filialen im Bereich der Volksbank Rottweil wurde in der Vergangenheit analysiert und in einer Kundenbefragung die Wünsche des Kunden an die Servicezeiten abgefragt. Daraus resultierend wurden neue definiert. Auf montags bis freitags in der Zeit von 8 bis 20 Uhr ist als Beratungszeit festgelegt. Zu diesen Zeiten können Kunden einen Beratungstermin vereinbaren.

Die Volksbank Rottweil unterstützt den VfB Sigmarswangen, die Bläserklasse Mühlheim und den Chor "Bless the Lord Singers" mit einer Spende in Höhe von 1000 Euro. Benjamin Diechle überreichte den Spendenscheck an die Vertreter der drei Spendenempfänger. Für die im Juni stattfindende Aufsichtsratswahl nominierten die Mitglieder die seit 2016 in dieser Funktion tätige Beate Beck-Kolczynski einstimmig. Vorstandsmitglied Gislinde Sachsenmaier erinnerte an die Bankprozesse vor 60 Jahren. Damals gab es noch keine Girokonten und die Gehälter wurden mittels Lohntüte ausbezahlt. Wechsel und Scheck waren damals üblich. Mit diesem Abriss leitete sie die Ehrung langjähriger Mitglieder ein. Zum Schluss gaben die Sängerinnen von "Bless the Lord Singers" eine Kostprobe ihres Gesangs.

Ihre Redaktion vor Ort Sulz

Marzell Steinmetz

Fax: 07454 95806-19

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