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Sulz a. N. Viel Armut, aber dennoch fröhlich und zufrieden

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Sven von Eicken Foto: Huß Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz-Dürrenmettstetten. An den drei Themenabenden der evangelischen Gesamtkirchengemeinde Hopfau/Dürrenmettstetten waren die Referenten Bernd Umbreit, Sven von Eicken und Andreas Kammer zu Gast. Pfarrer Wolfgang Müller freute sich über ein "volles Haus" an allen drei Abenden.

Weltweit den ersten Film über Taubblinde hat der Dokumentarfilmer Bernd Umbreit im Jahr 2015 gedreht. Einblicke in die Welt dieser Menschen zu geben, ist das Anliegen von Bernd und Heidi Umbreit, die 1984 gemeinsam eine Film- und Fernsehproduktion gründeten und seither als freie Filmemacher tätig sind.

Mit der Kamera begleitete Umbreit ein Jahr lang die Bewohner einer Einrichtung im niedersächsischen Fischbeck. Dabei entstand ein äußerst einfühlsamer und bewegender Dokumentarfilm, von dem die Besucher sichtlich berührt waren.

Die Praktikantin der Einrichtung brachte es im Interview mit einfachen Worten auf den Punkt: "Wir müssen Brücken für diese Menschen bauen und sie dann willkommen heißen."

Mit "Großer Gott, du gabst uns das Leben" eröffnete der Männergesangverein den Vortrag von Sven von Eicken, der die Besucher mit nach Namibia nahm. Als Pfarrer der Deutsch-Evangelisch-Lutherischen Gemeinden Okahandja und Gobabis erlebte er während seines neunjährigen Aufenthalts in Namibia einiges, was er an dem Abend erzählen und mittels Bilder zeigen konnte. Er berichtete über Sorgen und Nöte der Farmer, die unter Buschbränden und Dürre litten.

"Manchmal denke man schon, warum lässt Gott das zu, aber am Ende kann es wiederum für etwas anderes gut sein", habe er zusammen mit den Menschen dort erfahren können. Das Highlight sei eine Männer-Safari gewesen. Da gab es am Lagerfeuer Geschichten von der Farm, eine faszinierende Natur und unglaublich schöne Landschaften zu sehen. Namibia sei stark christlich geprägt, allerdings sei auch Armut weit verbreitet. Dennoch erlebte er die Leute dort zufrieden und fröhlich. Das habe ihn fasziniert und ihm auch bewusst gemacht, "wie gut wir es hier in Deutschland haben". Mit der Spende von diesem Abend wird das Projekt "Kinder- und Jugenddiakone" unterstützt.

Der Posaunenchor bereicherte den dritten Abend, an dem Pfarrer Andreas Kammer von seiner Arbeit bei Overseas Mission berichtete. Er ist Geschäftsführer der Organisation Overseas Council Europa (OCE), die sich für die theologische Ausbildung von Einheimischen einsetzt. Kammer, der selbst acht Jahre lang in Angola tätig war, hat Bibelschulen aufgebaut, um so den Gemeindeleitern eine "Hilfe zur Selbsthilfe" zu ermöglichen.

Große Vorsicht sei dennoch geboten, wenn Muslime zum Christentum konvertierten, da sie dann verfolgt würden, sodass sie aus dem Land flüchten müssten. Ermutigung und Zuspruch sei für Christen im Iran fast wichtiger als materielle Hilfe. Die Spende dieses Abends geht an die Arbeit von Overseas Mission.

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