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Sulz a. N. Unstimmigkeiten machen den Neustart nicht einfacher

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Der neue Vorstand des Kleintierzuchtvereins (von links): Helmut Hoppe, Olga Kifel, Volker Kifel und Wolfgang Wenzlawski. Foto: Huber Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz-Bergfelden. Seit fast drei Jahren gab es beim Kleintierzuchtverein Mühlbachtal-Bergfelden keine Aktivitäten mehr. Ein neues Vorstands-Team will das ändern.

Die Mitglieder des Kleintierzuchtvereins Mühlbachtal-Bergfelden trafen sich am Samstagabend zur Hauptversammlung in ihrem Vereinsheim. Da Vorsitzender Steffen Haas krankheitsbedingt nicht an der Versammlung teilnehmen konnte, wählte die Versammlung Helmut Hoppe zum Versammlungsleiter.

Schriftführer Wolfgang Wenzlawski verlas das Protokoll der Hauptversammlung vom 30. April 2016. Danach sollten die Berichte des ersten Vorsitzenden, des Schriftführers, des Kassierers und des Geschäftsführers des Vereinsheims folgen. Da seit der letzten Hauptversammlung 2016 keine Aktivitäten stattgefunden haben, war dies die einzige Information aus dem Bericht des Schriftführers.

Kassenprüfer Eckhard Strobel, der die Kasse zusammen mit Lilly Roth geprüft hatte, stellte in seinem Bericht dar, wie dramatisch sich die Finanzlage in der Hauptkasse in den vergangenen drei Jahren entwickelt hat. Die laufenden Ausgaben – vor allen Dingen für das 1967 erbaute Vereinsheim – dezimierten den Kassenbestand deutlich.

Aufarbeitung ist oberstes Ziel

Da in dieser Zeit keine Aktivitäten stattfanden, konnten außer den Mitgliedsbeiträgen keine Einnahmen generiert werden. Die Hauptkasse wurde von Jürgen Fiedler verwaltet, der diese ordentlich geführt hat. Strobel schlug vor, den Kassierer zu entlasten.

Die bei der letzten Hauptversammlung gewählte Geschäftsführerin Gaby Haas führte die Kasse des Vereinsheims. Bei der Prüfung dieser Kasse fanden die beiden Kassenprüfer Unstimmigkeiten und berichteten diese der Versammlung. Als Ergebnis der Überprüfung empfahlen die Kassenprüfer, die Unstimmigkeiten zu klären und so lange die Geschäftsführerin nicht zu entlasten. Den Tagesordnungspunkt Entlastung übernahm der stellvertretende Ortsvorsteher Herbert Kehl. Davor stellte er die Lage des Vereins zur Diskussion. Von den Mitgliedern wurde bemängelt, dass der Vorstand die prekäre Lage des Vereins nicht erkannt habe und entsprechend gegengesteuert hat.

Der Entlastung des Kassiers und des Schriftführers stimmte die Versammlung einstimmig zu. Dem ersten Vorsitzenden und der Geschäftsführerin wurde die Entlastung nicht erteilt.

Helmut Hoppe meldete sich vor der Neuwahl des Vorstands zu Wort und berichtete über die Zusammenkunft einiger Mitglieder im Vorfeld der Versammlung. "Ich bin mir des schweren Erbes bewusst, das die neue Vorstandschaft annimmt. Mein Herzblut hängt aber am Fortbestehen dieses Vereins", sagte Hoppe und kündigte damit an, Verantwortung übernehmen zu wollen. Er skizierte, wie er den Verein aus der Talsohle führen will.

Die Wahlen brachten folgendes Ergebnis: Erster Vorsitzender für zwei Jahre wird Helmut Hoppe. Zweiter Vorsitzender für drei Jahre Viktor Kifel. In Personalunion bekleidet Wolfgang Wenzlawski das Amt des Schriftführers und Kassierers. Als Beisitzer wurde Klaus Wolter gewählt. Die Kasse wird in Zukunft von Lilly Roth und Jürgen Fiedler geprüft. Alle neuen Funktionsträger wurden einstimmig in ihre Ämter gewählt. Das neuen Führungsteam gab bekannt, dass für den 7. und 8. Dezember 2019 die Lokalschau mit angeschlossener Vergleichsschau stattfindet.

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