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Sulz a. N. Toilettenhäuschen auf dem Wöhrd soll saniert werden

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Außen sieht die Toilettenanlage gut aus, rein will kaum jemand. Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz. Das Toiletten-Gebäude beim Kiosk auf dem Wöhrd ist immer wieder beanstandet und auch schon als "Schandfleck" bezeichnet worden. Jetzt sollen Nägel mit Köpfen gemacht werden: Eberhard Stiehle hatte am Montag bei den Haushaltsplanberatungen den Antrag gestellt, das WC im kommenden Jahr zu sanieren. Die Kosten sind mit 80 000 Euro veranschlagt. Weil es drinnen zu sehr stinke, suchten es viele Leute, etwa beim Kinderfest, nicht auf.

Hubert Pfister vom Stadtbauamt hat das Häuschen untersucht. Die Gebäudesubstanz sei "nicht so schlecht", doch alles andere als appetitlich sieht es innen aus. Pfister zeigte Bilder von der total veralteten Elektrik. Die WC-Ausstattung ist nicht besser. Die Fliesen sind kaputt, Rost nagt an der Tür. Sollte eine Anlage wie am Bahnhof aufgestellt werden, würde das, einschließlich Abbruch, 135 000 Euro kosten. "Es muss unbedingt etwas gemacht werden", meinte auch Heinrich von Stromberg (CDU). Jürgen Herbst (GAL) pflichtete bei: Es sollte saniert, jedoch nicht neu gebaut werden.

Das Gremium beschloss einstimmig den Betrag von 80 000 Euro für die Sanierung, eventuell den Neubau, des Toilettenhäuschens. Bürgermeister Gerd Hieber hatte allerdings Bedenken wegen des geplanten Hochwasserschutzes, der auch Eingriffe in den Wöhrd vorsieht. Das sollte noch geprüft werden.

Es ging dann nochmals um das Thema Toiletten: Beim Parkplatz Auchtert in Glatt fehle eine öffentliche WC-Anlage, sagte Helmut Pfister (FWV). Er begründete die Notwendigkeit damit, dass täglich bis zu zwölf Reisebusse ankämen und zahlreiche Besucher den Parkplatz nutzten. Pfister: "Viele dieser ankommenden oder abreisenden Gäste verrichten ihre kleine, aber teilweise auch große Notdurft in den Vorgärten der Anwohner, an den Gartenzäunen oder in der angrenzenden Flutmulde." Die Beschwerden häuften sich. Abhilfe könne nur eine WC-Anlage schaffen. Diese werde auch schon seit Jahren vom Ortschaftsrat für den Haushaltsplan angemeldet. Hieber wies darauf hin, dass es im Schlossbereich öffentliche Toiletten gebe. Pfister hielt dem entgegen, dass eine Ausschilderung nicht viel nützt. Gregor Plochers (FWV) Vorschlag, mobile Klos aufzustellen, lehnte Pfister ab. Eine Toilette wie beim Sulzer Bahnhof ist andererseits nur für eine Person gedacht und wäre deshalb ungeeignet. Da müsste schon eine richtige Toilettenanlage gebaut werden, sagte Klaus Schätzle (SPD). Andrea Dreher (CDU) fand, dass es eine "Erziehungssache" ist. "Man kann nicht an jeder Ecke eine Toilette aufstellen", meinte sie.

Hieber schlug vor, zunächst alle Lösungsmöglichkeiten zu untersuchen, beispielsweise könne mit dem TuS Glatt und dem Minigolfpächter wegen einer "netten Toilette" gesprochen werden. Pfister war am Ende damit zufrieden, dass für nächstes Jahr eine Planungsrate von 10 000 Euro in den Haushalt eingestellt wird.

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