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Sulz a. N. Telekom räumt Verzögerung ein

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Die Firma Dreher will im "InPark A 81" zum Jahreswechsel in den Neubau einziehen. Ohne schnelles Internet wäre die Katastrophe perfekt. Foto: Steinmetz

Sulz - Die erste Firma hat im "InPark  A 81" ihren Betrieb aufgenommen - ohne Telefon und Internetanschluss. Das hat für Ärger und Diskussionen auch im Zweckverband interkommunales Gewerbegebiet gesorgt. Jetzt scheint sich etwas zu bewegen.

Die Telekom habe die Zweckverbandsverwaltung darüber informiert, dass die Bauherren im "InPark A 81" ab sofort die Zuführungen zu den Gebäuden für die Glasfaser-Anschlüsse beantragen könnten, teilt Wirtschaftsförderer Frank Börnard mit.

Grundsätzlich könnten laut Telekom alle Gewerbegebiete zunächst nur mit Leerrohren ausgestattet werden, bis der genaue Bedarf und die Lage der Anschlüsse für die Unternehmen geklärt seien. Erst dann werde die Glasfaser "eingeblasen".

Weiter heißt es in der Pressemitteilung: Im Gegensatz zu Kupferleitungen könnten Glasfaserkabel nicht einfach vorbereitend gelegt, nachträglich angezapft oder verlängert werden. Dies gelte besonders für Gewerbekunden mit ihren teilweise hohen Anforderungen. Deshalb sei immer eine direkte Abstimmung zwischen der Telekom und dem Kunden nötig, bei der die Details für jeden Einzelfall geklärt würden.

Der "InPark" soll eine besonders leistungsfähige Leitung bekommen

Nach Auskunft der Telekom ist es im "InPark A 81" bei der Anbindung des dort aufgestellten Netzverteilers aber auch zu Verzögerungen gekommen. Ursprünglich sei geplant gewesen, das gesamte Gebiet entlang einer bestehenden Leitung zu versorgen. "In der Praxis stellte sich dies jedoch nach Untersuchungen der vorhandenen Infrastruktur als technisch nicht möglich heraus, weshalb eine fünf Kilometer lange eigene Glasfaseranbindung in die Sulzer Bahnhofsstraße erfolgte. Diese konnte jetzt erst fertiggestellt werden."

Vorteil ist der Telekom zufolge, dass der "InPark" nun eine besonders leistungsfähige Leitung bekommen habe, die künftige Bedürfnisse der Kunden abdecken werde.

Nach Auskunft von Börnard stimmen die im interkommunalen Gewerbegebiet ansässigen Unternehmen jetzt ihren jeweiligen Bedarf, die Lage des Anschlusses in den Gebäuden und die Termine für die Anbindung mit der Telekom ab. Danach seien jeweils noch kleinere Bautätigkeiten nötig, um die Leerrohre bis zum gewünschten Punkt zu führen und die eigentliche Glasfaser einzublasen.

Firma Bihler hat öffentlich Druck gemacht

Der Zweckverband interkommunales Gewerbegebiet warb bei der Vermarktung des "InParks" nicht nur mit der Autobahnnähe, sondern vor allem auch mit einem leistungsfähigen Internet. Weil die versprochene Glasfaser nicht vorhanden war, hatte die ansässige Firma Bihler öffentlich Druck gemacht.

Größte Befürchtungen äußerten die Zweckverbandsmitglieder im Hinblick auf die Firma Dreher, die zum Jahreswechsel in den Neubau ziehen will. Geschäftsführer und Hauptgesellschafter Hasan Sarac hatte bei einem Pressetermin von "Harakiri" gesprochen, falls bis zum Umzug nicht der schnelle Internetanschluss hergestellt ist.

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