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Sulz a. N. "Sulz erstrahlt" ohne Glühwein

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Zahlreiche Besucher eng nebeneinander: So wird "Sulz erstrahlt" in diesem Jahr sicher nicht stattfinden. Archiv-Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder Bote

Die Ausbildungsmesse KAZ hat der Sulzer Handels- und Gewerbeverein in Absprache mit den Schulen schon länger abgesagt. Der Corona-Pandemie fällt nun auch der verkaufsoffene Sonntag im Herbst zum Opfer.

Sulz. "Mir ist das Risiko zu groß", erklärt HGV-Vorsitzende Gislinde Sachsenmaier. Sie räumt ein, dass es auch andere Meinungen dazu gegeben habe. Für sie gehe die Sicherheit aber vor. "Wir gehen sowieso nicht hin", hat habe sie zudem verschiedentlich gehört.

Die verkaufsoffenen Sonntage des HGV locken jedes Mal Hunderte von Menschen in die Stadt. Bei dem Gedränge, zu dem es zeitweise in der Unteren Hauptstraße und am Marktplatz kommt, wäre das Abstandhalten in der Tat etwas schwierig.

Das ist aber auch beim Weihnachtsmarkt der Fall. In Dornhan ist er aus dem Terminkalender genommen worden. Die Stadt Sulz hält noch am Weihnachtsmarkt am Freitag, 27. November, fest. Klar ist aber schon: "Sulz erstrahlt" wird deutlich kleiner ausfallen.

Sind bisher bis zu über 30 Stände rund um den Marktplatz aufgestellt worden, werden es nun allenfalls etwa fünf sein, teilt Ordnungsamtsleiterin Sabrina Glöckler mit. Man sei gerade im Gespräch mit einigen Beschickern. Ein kleines Programm, bei dem kein Gedränge entstehe, sei vorgesehen. "Im Moment planen wir den Markt auch ohne Alkohol", sagt sie. Ob "Sulz erstrahlt" in verkleinerter Form stattfindet, hängt natürlich vom weiteren Infektionsgeschehen ab. Die Stadtverwaltung hofft, bis Anfang November mehr Klarheit zu haben.

Für die Mitglieder stellt Vorsitzende Gislinde Sachsenmaier ein "Trostpflaster" in Aussicht. Nach "Sulz erstrahlt" will der HGV, sofern es die Pandemie zulässt, für den 28. November einen langen Einkaufssamstag organisieren. Dabei sollen die bereits aufgestellten Hütten der Stadt auf dem Marktplatz für ein kleines Rahmenprogramm genutzt werden. Eine Hygienekonzept wird nach Auskunft des Ordnungsamts mit dem HGV abgestimmt.

Jedenfalls würde sich der HGV-Vorstand freuen, wenn, vorbehaltlich der Entwicklung der Corona-Situation, möglichst viele Betriebe ihre Geschäfte länger öffnen, um Präsenz nach außen und in der Region zu zeigen. Vorgeschlagen wird eine Öffnungszeit bis maximal 20 Uhr.

Da der HGV in diesem Jahr wegen nur wenig Aktionen und Aktivitäten auf den Weg bringen konnte, hat der Vorstand entschieden, für 2020 keinen Mitgliedsbeitrag zu erheben und auch für das letzte Quartal auf Umlagen zu verzichten.

Nach der Absage der KAZ 2020 möchte der HGV zudem die Verbindung zwischen den jugendlichen Bewerbern um Ausbildungsplätze und den regionalen Unternehmen nicht abbrechen lassen. So ist auch für dieses Jahr ein Aussteller-Katalog erstellt worden. Dieser soll in den nächsten Tagen an die Schulen in Sulz, Oberndorf, Dornhan und anderen angrenzenden schulischen Einrichtungen verteilt werden. Die Lehrer hätten zugesagt, dass sie diese Broschüre in den Unterricht einbauen werden.

Die diesjährige Mitgliederversammlung steht noch aus. Coronabedingt sei sie weit in die zweite Jahreshälfte hinein geschoben worden. Gislinde Sachsenmaier: "Wir beobachten aktuell die Entwicklung und planen für Ende November/Anfang Dezember die Veranstaltung."

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