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Sulz a. N. Straße jetzt "schlimmer als vorher"

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Die Holzhauser Steige ist nur geflickt worden. Rechts musste das Bankett aufgefüllt werden.Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder Bote

Ortsvorsteher Gregor Plocher hat die Holzhauser Steige mit dem Fahrrad getestet: "Es ist lebensgefährlich." Stadtrat Heinrich von Stromberg sprach von einem "grauenhaften Zustand".

Sulz-Holzhausen. Eine Verbesserung des Straßenzustands stand schon lang auf der Wunschliste der Ortschaft. Für den Schwerlastverkehr und Busse ist die Steige denn auch gesperrt worden.

Eine Firma hat Ende Oktober im Patch-Verfahren die Löcher und Risse mit einem Splitt-Bitumen-Gemisch verfüllt. Das Ergebnis hätten sich die Holzhauser jedoch anders vorgestellt: "Dass daraus eine Hubbelstrecke wird, damit hat niemand gerechnet", ärgerte sich nun Ortsvorsteher Plocher. Er hat, wie er bei der Ortschaftsratssitzung am Dienstag mitteilte, seine Beschwerde bereits an die Straßenmeisterei weitergeleitet. Die Straße sei jetzt schlimmer als vorher, fand er.

"Es ist nicht wie ein neuer Belag", räumte auf Anfrage Joachim Hilser vom Straßenbauamt Rottweil ein. Mit dem Patch-Verfahren werde aber verhindert, dass die Straßenschäden größer würden. "Es ist ein Flickwerk", gab Hilser nichtsdestoweniger zu.

Eine Belagserneuerung wäre die bessere Lösung gewesen, nur sei dies eine Frage des Geldes, erklärte Straßenbauamtsleiter Martin Osieja. Die Mittel seien begrenzt. So könne nur dafür gesorgt werden, dass die Straße nicht schlechter werde.

Bergab auf der rechten Seite musste das Bankett aufgefüllt werden. Es sind Warnbaken aufgestellt worden, damit Autos nicht darüber fahren und sich das Material festigen kann, informierte Hilser.

Eine weitere kritische Stelle ist in der Kurve etwas weiter unterhalb: Dort drückt die Stützmauer nach außen. Hier soll mit den Baken verhindert werden, dass vorbeifahrende Autos mit der Mauer in Berührung kommen. "Das wird noch begutachtet", kündigte Hilser an.

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