Im Zelt waren die Automaten für die Dartspieler aufgestellt. Die ersten Sulzer Stadtmeisterschaften wurden ausgetragen. Foto: Heidepriem Foto: Schwarzwälder-Bote

Michele Potenza richtet auf dem Wöhrd die ersten Dart-Stadtmeisterschaften aus

Sulz (wh). Drei Tage lang flogen die Dartpfeile auf dem Wöhrd. Im extra aufgestellten Zelt begegneten sich Spitzenspieler genauso wie Liga- und Laienspieler. Die ersten Sulzer Dart-Stadtmeisterschaften lockten nicht nur zahlreiche Spieler, auch Zuschauer wollten sich den Wettbewerb ansehen. Ein Dutzend Dart-Automaten wurden aufgestellt. Michele Potenza und Peter Fuchs, beide aktive Dartspieler im Team des "Löwen", organisierten das Dart-Turnier.

Schon seit mehreren Jahren ist es ein Traum von Michele Potenza, ein größeres Dart-Turnier auf die Beine zu stellen. Ihm ist es gelungen, einige Elite-Spieler für das Einzelturnier zu gewinnen. Hier war ein Preisgeld von 1000 Euro garantiert. "Um Spitzenspieler zu bekommen, ist eine solche Ausschreibung notwendig", erklärten Potenza und Fuchs. Für diese muss es sich ja auch lohnen, hunderte von Kilometern zurück zu legen. Da in der Stadt kein Sponsor bereit war, das Turnier zu unterstützen, hat Potenza selbst den Siegerpreis zur Verfügung gestellt.

Natürlich war ihm in den Tagen vor dem Turnier etwas bange, doch im Endspurt gingen zahlreiche Anmeldungen ein, so dass er kurzfristig noch Automaten besorgen musste.

Zunächst waren die Planer von sechs bis acht Automaten ausgegangen, diese Zahl wurde auf ein Dutzend erhöht. Gespielt wurde das System Doppel k.o. Das heißt, eine Niederlage konnte sich jeder erlauben und war dann weiterhin im Rennen. Beim Mannschaftswettbewerb am Freitagabend war der Aufwand nicht so groß, da hätte das erste Turnier noch mehr Anmeldungen vertragen können. Am Ende waren es elf Teams.

Trotz des Risikos strebt Potenza auch in Zukunft weitere Dart-Events an. Er kann sich gut vorstellen, dass im ganzen Stadtpark gespielt wird. Die Automaten und die Spieler würden bei schlechtem Wetter mit Pavillons geschützt.

Das Wetter war am Wochenende optimal. "Eigentlich hätten wir gar kein Zelt gebraucht", meinte Potenza. Unterstützt wurden die beiden Turniermacher von der Familie Potenza und den Spielern der "Löwen-Teams". Für alle war es ein Erlebnis, die besten Spieler aus der Region zu Gast zu haben.

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: