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Sulz a. N. Sopranistin Gretel Lebold seit 65 Jahren im Chor aktiv

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Die Vorstandsvorsitzenden des Chors Gerlinde Bach (links) und Karl Mutschler ehren Gretel Lebold für ihr langjähriges Engagement. Foto: Bauder-Kantorei Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz. Der erste Probentermin der Bauder-Kantorei in diesem Jahr war traditionell für die Jahresfeier reserviert. Chorvorstand Karl Mutschler begrüßte neben zahlreichen aktiven Sängern auch die beiden ehemaligen Mitglieder Marianne Frick und Lina Wößner sowie Mesnerin Gudrun Schedel. Erfreulicherweise war es auch Dekan Vallon und Pfarrerin Fritz möglich, der Einladung der Bauder-Kantorei zu folgen.

Im vergangenen Jahr gab es für den Chor leider mehrfach Grund zur Trauer. Verstorben sind die langjährigen ehemaligen Mitsängerinnen Emma Hanselmann, Ursula Finckh und Gertraude Kirchner sowie der aktive Bass-Solist Wolfgang Lacha aus Rottweil.

Chorleiterin Erika Rieder erinnerte in ihrem Bericht an die wichtigsten Auftritte im abgelaufenen Jahr: an Karfreitag, Sonntag Kantate, die gemeinsam mit dem Sulzer Posaunenchor aufgeführte Deutsche Messe von Franz Schubert und schließlich das anspruchsvolle orchesterbegleitete Weihnachtskonzert mit Werken von Johann Sebastian Bach und Antonio Vivaldi am vierten Advent.

Ein wichtiges Anliegen bleibt neben solchen Höhepunkten, auch zukünftig jeden Monat mindestens einmal im Sonntags-Gottesdienst präsent zu sein.

Das seltene Jubiläum gebührend gewürdigt

Erika Rieders Dank galt nicht nur dem Chor und den Projektsängern für die zahlreichen zusätzlichen Stimm- und Sonder-Proben, sondern darüber hinaus ihrer Schwester Ruth Fink für die regelmäßige und hörbar ergiebige Stimmbildung während der gesamten Saison. Ebenso dankte sie dem Chorrat und dessen Mitstreitern für die Bewältigung vielfältiger organisatorischer Aufgaben.

Für 2020 eingeplant sind ein Passionskonzert an Karfreitag, eine Mozart-Messe am Sonntag Kantate, eine Wiederholung der Schubert-Messe in der Sulzer Kirche St. Johann sowie ein besonderer musikalischer Gottesdienst am ersten Advent.

Als Überleitung zu den Ehrungen erfreuten Lina Wößner und Hilde Willig die Anwesenden mit einem humoristischen Lied und einem schwäbischen Gedicht zum Thema "Noah und seine Arche" aus der Feder von Sebastian Blau.

Der Höhepunkt der Veranstaltung war die Ehrung der Sopranistin Gretel Lebold aus Holzhausen für sage und schreibe 65 Jahre aktive Mitwirkung am Evangelischen Chorgesang in den beiden Gemeinden. Dieses seltene Jubiläum wurde neben Blumen mit zwei Urkunden von offizieller landeskirchlicher Seite gewürdigt.

Nachdem sich alle Teilnehmer während einer längeren Pause am reich ausgestatteten Büffet gestärkt hatten, ließen sie den Abend mit Gesprächen und einzelnen eingestreuten wohlbekannten Chorsätzen ausklingen – zum guten Schluss dann mit Mozarts Abendruhe "Verklungen ist des Tages Treiben".

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