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Sulz a. N. Sein Leben lang unermüdlich engagiert

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Gottlob Stein im Jahr 2013 Foto: privat Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz-Mühlheim (ah). Eine traurige Nachricht machte in der vergangenen Woche in Mühlheim die Runde: Gottlob Stein, ehemaliger Ortsvorsteher und Ehrenkommandant der Freiwilligen Feuerwehr Mühlheim, starb wenige Tage vor seinem 93. Geburtstag im Kreis der Familie, die sich in den letzten Tagen intensiv um ihn kümmerte.

Mit Gottlob Stein ist ein Mann gestorben, der seine Familie und seinen Heimatort liebte. Er hinterlässt drei Söhne und fünf Enkelkinder, denen er die Werte über ein harmonisches Leben vermittelte. Kurz vor der Goldenen Hochzeit hatte er von seiner "Martha" Abschied nehmen müssen.

Gottlob Stein war Feuerwehrmann mit Leib und Seele. 2012 wurde er für 70-jährige Mitgliedschaft bei der Feuerwehr Mühlheim geehrt, davon stand er von 1954 bis 1991 an der Spitze der Abteilung, die er in dieser Zeit geprägt hat. 1991 wurde er zum Ehrenkommandant ernannt.

Bei der Gemeinde übernahm er 1966 das Amt des Fronmeisters und war von 1981 bis 1994 Ortsvorsteher. Er engagierte sich im Bereich der Kirche, war Laienprediger und stand auch beim Posaunenchor als Chorleiter an vorderster Stelle. 64 Jahre probte er fleißig und gestaltete viele Gottesdienste mit. Ein besonderes Talent waren die Mundart-Reden, die er bei zahlreichen Veranstaltungen hielt.

Im "Unruhestand" war er noch lange mit seinem Traktor unterwegs und pflegte seine Apfelbäume. Schon in jungen Jahren wurde er zum staatlich geprüften Baumwart und setzte diese Leidenschaft nicht nur beim Baumfeld in Richtung Holzhausen um.

Im VdK Mühlheim übernahm er 2002 den stellvertretenden Vorsitz, 2005 wurde er kommissarischer Vorsitzender und von 2006 bis 2014 führte er den Ortsverband. Die Ehrenamtsliste von Gottlob Stein ist schier unendlich. Er war im Gemeinderat von Mühlheim, nach der Eingemeindung war er Ortschaftsrat, als Vertreter von Mühlheim im Gemeinderat und gehörte zu dem Team, das die Mühlbachhalle realisierte. In Zusammenarbeit mit Renfrizhausen beschloss er mit, dass die Mühlheimer Schule den Standort behält und der Kindergarten in Renfrizhausen für beide Ortschaften bleibt. Auch gehörte er dem Kirchengemeinderat an, half mit, in der Umgebung Posaunenchöre zu installieren, und als Bezirksposaunenwart war er wichtiger Ansprechpartner. Sowohl im Kirchenbezirk als auch in der Landessynode war Gottlob Stein einer der aktiven Männer.

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