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Sulz a. N. Schülercafé fährt Betrieb wieder hoch

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Sie freuen sich auf den Neustart (von links): Gertrud Teller, Milena Voßler und Jessica BesserFotos: Steinmetz Foto: Schwarzwälder Bote

Allerlei Kräuter hängen in Töpfen am Zaun des Breite-Spielplatzes. "Man darf auch etwas abrupfen", sagt Gertrud Teller, Leiterin des Kinder- und Jugendbüros in Sulz. Sie und ihre Mitarbeiterinnen haben den "hängenden Garten" gestaltet.

Sulz. Pinguin Kuno, bekannt vom Sommerspaßprogramm der Stadt, heißt auf dem Schild die Besucher an seinem Kräutergarten willkommen und bittet sie gleichzeitig, die Pflanzen pfleglich zu behandeln. "Es gab bislang keinen Vandalismus", freut sich Gertrud Teller. Thymian, Schnittlauch, Rosmarin, Pfefferminz, Majoran – insgesamt zwölf verschiedene Kräuter hat ihr Team gepflanzt. Die Idee dabei: "Wir wollen zeigen, dass wir auch noch da sind." Am Kräutergarten kommt die Jugendleiterin ins Gespräch mit Passanten. Auch in der Corona-Zeit will sie Ansprechpartnerin sein.

Die Kinder nutzen zur Kontaktaufnahme das Streusel-Telefon. Wo gibt es Masken? Was sind Kontaktbeschränkungen, was Ausgangssperren? Darf der Osterhase kommen? Das waren einige der Fragen zu Corona. Inzwischen, hat Gertrud Teller den Eindruck, fällt den Kindern das Dach auf den Kopf. Sie hätten genug, auf dem Handy zu spielen. Das zu hören, freue natürlich jeden Pädagogen.

Noch ist das Schülercafé nur offen, um "Mauldäschle"-Masken zu verkaufen. Doch seit einigen Tagen sind die Corona-Verordnungen auch für die Jugendhäuser gelockert worden, sodass daran gedacht werden kann, den Betrieb im Schülercafé "geordnet" hochzufahren. Der Termin steht schon fest: Vom 15. Juni an ist die Tür wieder von Montag bis Donnerstag geöffnet.

Die Jugendleiterin hat bereits Hygienepläne für den Neustart vorbereitet. Die Besucherzahl wird zunächst auf acht Schüler begrenzt. Anmeldung ist erforderlich. Wer kommt, muss sich in ein Formblatt eintragen. Masken müssen dann getragen werden, wenn die erforderlichen Abstände nicht eingehalten werden können, beispielsweise am Tischkicker.

Die gleichen Hygienevorschriften werden auch für die Jugendclubs im Stadtgebiet gelten. Gertrud Teller trifft sich am heutigen Mittwoch im Sulzer Jugendhaus mit deren Vertretern.

Ob die einzelnen Einrichtungen ebenfalls gleich nach den Pfingstferien öffnen oder noch etwas warten, soll unter anderem besprochen werden. Gertrud Teller will die Jugendlichen jedenfalls ausführlich informieren, damit die nächste Stufe der Lockerung angegangen werden kann. Wenn geöffnet werde, müsse für die größtmögliche Sicherheit gesorgt werden.

Die Aussichten, dass sich die Kinder im Sommer nicht zu langweilen brauchen, sind gut. Das Sommerspaß-Programm steht. Offene Angebote werde es diesmal aber nicht geben. Das heißt: Man muss sich zu allen Programmpunkten anmelden. Das Indianerlager am Ende der Ferien entfällt, stattdessen ist ein Wanderzirkus geplant. Hier könnten Kleingruppen gebildet werden. Organisatorisch und personell werde der Aufwand größer sein. Bislang war es eine Zitterpartie, ob das Programm in den Sommerferien stattfinden kann. Gertrud Teller ist heute wesentlich zuversichtlicher, dass die aufwendige Vorbereitung nicht umsonst war. Die Zeichen stünden auf Lockerung. "Das ist auch notwendig", findet sie.

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