Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Sulz a. N. Schüler erkunden das Leben der Fische im Bach

Von
Die Schüler bei der Arbeit Foto: Schwind Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz-Fischingen (hs). Obwohl viele täglich an einem Bach vorbeikommen, wird er eigentlich wenig beachtet. Die Schönheit der Vielfalt darin zu erkunden, war die Aufgabe der Fischinger Drittklässler beim zweiten Treffen der Kooperation mit der Jugendgruppe des Fischereivereins. Beim genauen hinsehen und zuhorchen entdeckten die Grundschüler allerhand. Der Bach beherbergt die unterschiedlichsten Kleinlebensräume dicht nebeneinander, wie stillstehende Nebengewässer, trockene Steinufer oder bewachsene Böschungen, welche die Heimat von Ringelnattern, Wasserspitzmäusen, Flusskrebsen, vielen Fischarten, diversen Insektenlarven und vielen weiteren Lebewesen sind. Die Vielfalt von Leben am Bach direkt an der Grundschule in Fischingen, bietet sich für einen fächerübergreifenden, erlebnisorientierten und praktischen Unterricht geradezu an. Diesen Eindruck mitzunehmen, das war die Aufgabe der Schüler, um ihn dann im Klassenzimmer mit der Hilfe von Arbeitsheften zu Papier zu bringen. Doch zunächst ging es im Klassenzimmer mit Herold Schwind vom Fischereiverein Fischingen auf eine Reise durch die Welt der beheimateten Fische. Die häufigste Art ist sicherlich die einheimische Bachforelle, aber auch die Äschen und Barben tummeln sich im Neckar, ebenso der Döbel, der Hecht, der Karpfen, aber auch Schleien wurden schon gefangen.

Fische sind die ältesten Wirbeltiere. Ihr Körperbau ist im Vergleich zu den Landwirbeltieren weniger kompliziert. Die Körperformen bieten auch Rückschlüsse auf die Lebensräume sowie auf die Ernährungsgewohnheiten der Fische an. Von spindel- oder torpedoförmig bei den Forellen über den pfeilförmigen Hecht bis zum schlangenförmigen Aal passen sich Fische ihrem Lebensraum hervorragend an. Je kleiner die Lebewesen werden, desto geringer ist ihre Bedeutung, zumindest wenn es um das Interesse an ihnen geht. Auch Moderlieschen und Gründlinge sind unterwegs.

Gerade diese Kleinfische sind von enormer Bedeutung. Auf der einen Seite bilden sie eine große Nahrungsgrundlage für größeren Fische wie den Hecht oder die Bachforelle. Und sie fressen selbst viele Algen, pflanzliches und tierisches Plankton, sowie abgestorbene Pflanzenteile, was zu einer besseren Wasserqualität führt.

Die Grundschüler hatten die Aufgabe, anhand von Klebebildern aller Süßwasserfische, diese den beiden Kategorien, Fluss oder See zu zuordnen. Verwundert waren die meisten der Schüler über das Wanderverhalten des Aals. Er gilt als Rekordhalter unter den Wanderfischen. 7000 km schwimmt er auf seiner einjährigen Reise vom heimatlichen Fluss zur Sargassosee in der Karibik, um dort abzulaichen und zu sterben.   Weitere Teile am 30. April sowie 7. Mai

Artikel bewerten
0
loading
 

Ihre Redaktion vor Ort Sulz

Marzell Steinmetz

Fax: 07454 95806-19

Flirts & Singles

 
 

Angebot der Woche

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Kommentarregeln

Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.

  1. Passwort vergessen?
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!
  1. null

loading