Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Sulz Schnelles Internet bis Ende August

Von
Vertreter der Stadt Sulz und Gemeinde Vöhringen sowie des Landkkreises und der Telekom beim Spatenstich in Glatt: Der Breitbandausbau hat begonnen. Foto: Steinmetz

Sulz-Glatt - Das schnelle Internet wird Ende August für mehr als 7000 Haushalte in der Gesamtstadt Sulz und in Vöhringen mit Wittershausen zur Verfügung stehen. Dies versprach am Donnerstag Telekom-Regionalmanager Bernhard Ginter.

In einigen Sulzer Ortsteilen wird schon gegraben, um das Glasfaser verlegen zu können. Der Spatenstich war am Donnerstag in Glatt beim bereits vorhandenen Multifunktionsgehäuse in Allerheiligen.

Flächendeckend würden im Landkreis Rottweil 95 Prozent der Haushalte mit mindestens 30 Megabit pro Sekunde versorgt, sagte Landrat Wolf-Rüdiger Michel. Breitband werde dabei auch für die Gewerbegebiete angeboten.

Acht Bauabschnitte sind im Kreisgebiet gebildet worden. Die Reihenfolge habe die Telekom festgelegt, erklärte Michel. Der Landkreis habe sich dagegen ausgesprochen, politisch zu entscheiden, wer der "schönste und beste Teilort" ist und damit vorrangig in den Genuss des schnellen Internets kommen soll. Dies sagte er mit Blick auf Glatt, wo Unternehmer und Gastronomen seit Jahren darauf drängen, dass beim Breitbandausbau etwas geht.

In Sulz und Vöhringen werden nun rund 40 Kilometer Glasfaser – kreisweit 210 Kilometer – verlegt. Die Kosten pro Kilometer beziffert die Telekom mit 70 000 Euro.

Der Landkreis übernimmt bei der Finanzierung eine Deckungslücke von 11,8 Millionen Euro. Die Kommunen sind daran über die Kreisumlage beteiligt. Der Sulzer Anteil liege bei 300 000 Euro, teilte Bürgermeister Gerd Hieber mit.

Die Stadt Sulz habe in den vergangenen zehn Jahren selbst Initiativen ergriffen, die Internetversorgung zu verbessern. Hieber nannte als Beispiele Dürrenmettstetten und Bergfelden. Flächendeckend im Stadtgebiet sei das bisher nicht gelungen. Es gebe Ortslagen wie Glatt, wo es schwierig sei, allein voranzukommen. Hieber freute sich, dass die Kommunen im Landkreis nun eine Solidargemeinschaft bilden. Das Geld für die Breitbandversorgung über die Kreisumlage sei gut angelegt.

Bernhard Ginter von der Telekom wies darauf hin, dass das schnelle Internet nicht von allein in die Häuser komme. Die Bürger müssten aktiv werden. Schon jetzt könne das Interesse bekundet werden. Die Telekom bietet VDSL-Anschlüsse (Very High Speed Digital Subscriber Line) mit einer maximalen Geschwindigkeit von bis zu 50 Megabit pro Sekunde an. Ende Juli sollen in Sulz drei Informationsveranstaltungen stattfinden.

"Mühsal und Plagen"

Landrat Michel hatte zuvor zu einem anderen Thema eine Bürgerversammlung Ende April fürs Glatttal angekündigt. Wenn gebaut werde, dann sei das mit "Mühsal und Plagen" verbunden. Das gelte auch für den Straßenbau. Wegen der Brückensanierung bei der Glatter Verbandskläranlage hat es bereits viel Ärger gegeben (wir berichteten am Donnerstag über den Stand der Arbeiten). Die Brücke, an der über den Winter lange nicht gearbeitet werden konnte, werde nun in den nächsten Wochen fertiggestellt. Michel betonte in dem Zusammenhang, dass sich der Landkreis an das Umweltrecht halten müsse. Mit dem Bauabschnitt eins von Hopfau nach Glatt werde man in diesem Frühjahr beginnen. Die Bürgerversammlung werde abgehalten, um auch "reinzuhorchen", welche Verbesserungsmöglichkeiten für Umleitungen denkbar seien.

Ihre Redaktion vor Ort Sulz

Marzell Steinmetz

Fax: 07454 95806-19

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.