Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Sulz a. N. Rund 1000 Hästräger beim Umzug

Von
Bei trockenem Wetter ist der Sulzer Narrenumzug gestartet. Zu sehen sind hier die Salzsieder mit ihren Schaufeln und die Narros mit Brezeln. Foto: Steinmetz

Sulz - Bei trockenem Wetter startete am Sonntag der Narrenumzug in Sulz. Zahlreiche Zuschauer standen am Straßenrand.

Der Polizeischantle führte den Umzug an, gefolgt von den Breaglern, Optimist und Pessimist sowie den Narrenräten.

Die Weißnarren mit den Salzsiedern und Narros hatten sich in zwei Gruppen aufgeteilt, dazwischen spielte die Stadtkapelle. Die Sulzer Hexen zeigten sich in Olympiaform. Wenn der Hexenvater das Kommando gab, sprinteten sie los, und dann waren sie nicht mehr aufzuhalten.

Möglicherweise haben die Vöhringer das gute Umzugswetter mitgebracht. Bei ihren eigenen Umzügen scheint regelmäßig die Sonne. Entsprechend strahlten ihre Gardemädchen und winkten dem Publikum fröhlich zu.

Die Schantle teilten mit ihren Saublatern kräftig aus, waren aber auch mit Süßigkeiten recht freigiebig, und Narros verteilten Brezeln von der Stange. Was dies anging, waren die Narren sehr großzügig, auch die Gruselgestalten und Hexen konnten zu Kindern durchaus freundlich sein. Aus dem Eyachtal waren die Sumpfgeister gekommen. Die Duachberghexen zeigten sich ebenfalls sportlich: Sie bauten Pyramiden und ließen sich dabei gerne fotografieren. Die Hopfauer Musiker, als Mexikaner verkleidet, sind beim Umzug kaum noch wegzudenken. Ihnen folgte die Geislinger Narrenzunft mit dem Pelzrutscher, der mit seinen Hauern einen furchterregenden Eindruck macht. Er soll als kettenrasselndes Ungeheuer sein Unwesen im Geislinger Schloss getrieben haben. Das freundliche Schopflaweible griff immer wieder ins Körbchen und verschenkte Bonbons.

Am Ende des Umzugs wimmelte es nochmals von Hexen. Im Gegensatz zu Vöhringen sind die Baurawaldhexen aus Holzhausen in Sulz willkommen. Sie vernebelten zwar die Stadt, doch mit Stroh warfen sie diesmal nicht um sich.

Zwei weitere Hexengruppen kamen aus Rottweil und aus Bösingen. Die Wachendorfer hatten ihre Schmalzbettler mitgebracht. Die Riedholzhexen waren bestens aufgelegt und tanzten auf der Straße. Ganz am Schluss gingen Allgaier – ebenfalls eine Wachendorfer Narrenfigur.

Insgesamt nahmen an dem Umzug 14 Gruppen mit mehr als 1000 Hästrägern teil.

Fotostrecke
Artikel bewerten
2
loading

Ihre Redaktion vor Ort Sulz

Marzell Steinmetz

Fax: 07454 95806-19

Flirts & Singles

 
 
0

Kommentare

Artikel kommentieren

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.