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Sulz a. N. Paare trauen sich trotz Corona

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Das Coronavirus hält die Sulzer nicht vom heiraten ab. (Symbolbild) Foto: (dpa)

Sulz - Corona hält nicht vom Heiraten ab. In Sulz gibt es überraschenderweise im ersten Halbjahr 2020 sogar mehr Eheschließungen als 2019 zwischen Januar und Ende Juni.

"Das hätte ich nicht erwartet, aber die Statistik lügt nicht", sagt Sabrina Glöckler, in der Verwaltung für den Bereich Bürgerdienste zuständig. Standesamtlich geheiratet werden kann im Bürgersaal des Sulzer Rathauses, in den Rathäusern der Ortsteile und im Glatter Wasserschloss, hier wahlweise im Fürstensaal oder im Hohenzollernzimmern. 2019 waren es in den ersten sechs Monaten 25 Trauungen, im gleichen Zeitraum dieses Jahres 28. Zwei bis drei Termine seien lediglich verschoben worden. Weitere 15 Trauungen sind bislang geplant: "Eine normale Zahl", stellt die Standesbeamtin Heike Maier fest. Also auch für den Rest des Jahres scheinen sich die Corona-Pandemie und die Hygiene-Anordnungen kaum auszuwirken.

Personenanzahl coronabedingt beschränkt

Von Montag bis Freitag können sich während der normalen Öffnungszeiten des Rathauses die Paare trauen lassen. Jeweils einmal im Monat ist dies auch am Freitagnachmittag und am Samstag - der beliebteste Tag zum Heiraten - möglich.

Siehe auch: Corona-Auflagen schrecken viele Brautpaare ab

Wer sich zuerst anmeldet, bestimmt den Ablauf, erklärt Heike Maier. Die Trauungen samstags sind auf vier beschränkt, jedoch haben die Standesbeamtinnen Heike Maier und ihre Kollegin Silke Kopf in der Corona-Zeit ausnahmsweise auch mal fünf zugelassen.

In den Räumen sind die Personenzahlen, je nach Größe, beschränkt. Zu Beginn des Lockdowns waren nur fünf zulässig. Jetzt dürfen im Bürgersaal des Sulzer Rathauses maximal 18 an der Zeremonie teilnehmen.

Spallierstehen geht, Ständerling verboten

Diese Beschränkungen hätten auch zu Diskussionen geführt, seien aber letzten Endes akzeptiert worden, berichtet Heike Maier. Wohl oder übel: Die Brautpaare müssen bestimmen, wer bei ihrem Ja-Wort dabei sein darf beziehungsweise draußen bleiben muss. Wenn das keine schwere Entscheidung ist? In normalen Zeiten sind zu standesamtlichen Trauungen im Bürgersaal 30 bis 60 Verwandte und Freunde gekommen, im Fürstensaal sogar schon mal bis zu 80.

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"Einen Ständerling erlauben wir nicht mehr", teilt Sabrina Glöckler mit. Spalierstehen wird dagegen zugelassen, aber beschränkt auf 20 Leute, die zudem den erforderlichen Mindestabstand einhalten müssen. Auch soll nur das Brautpaar durchgehen. Für die Hochzeitsfeier eine geeignete Lokalität zu finden, ist ein anderes Problem. Immerhin sind auch hier wieder Lockerungen erlassen worden. Seit dem 1. Juli wird bei privaten Veranstaltungen mit nicht mehr als 100 Teilnehmern kein Hygienekonzept mehr benötigt. Das gilt auch für Hochzeiten. Die Besucherzahl hängt jedoch von der Raumgröße ab. Tischgruppen müssen in ausreichendem Abstand aufgestellt werden. Ausnahmen könnten gegebenenfalls gemacht werden. Aber das seien Einzelfallentscheidungen, so Sabrina Glöckler.

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