Trautwein schreibt an Rückert: Vor allem K 4761 nach Dettingen in schlechtem Zustand

Sulz-Dürrenmettstetten. Hat Dürrenmettstetten aufgrund seiner Lage Pech, wenn es um den Straßenbau geht? Diese Frage stellt sich Ortsvorsteher Robert Trautwein. In einem Schreiben wendet er sich deshalb an den Freudenstädter Landrat Klaus Rückert.

Der dortige Kreistag hatte sich kürzlich mit dem Zustand der Kreisstraßen befasst. In den Berichten über diese Beratungen sei ihm aufgefallen, dass die beiden Kreisstraßen K 4760 Oberiflingen – Dürrenmettstetten und K 4761 Dettingen  –  Dürrenmettstetten nicht erwähnt seien, schreibt er an Rückert. "Beide Straßen, insbesondere aber die K 4761, sind in einem sehr schlechten Zustand." Das Steilstück zwischen Dettingen und Dürrenmettstetten sei für den Schwerverkehr besonders gefährlich, erklärt Trautwein. Als Konsequenz ist die Geschwindigkeit auf 30 Stundenkilometer begrenzt. Doch: "Die aufgestellten Begrenzungsbaken sind regelmäßig umgefahren."

Weil die Ortsdurchfahrt Dießen seit Jahren wegen Bauarbeiten gesperrt ist, habe sich der Verkehr aus dem östlichen Bereich des Landkreises Freudenstadt und von der Zollernalb auf diese Straßen verlagert. "Auch durch die mögliche Benutzung der Dürrenmettstetter Steinbruchumfahrung wird diese Strecke vom Verkehr vermehrt angenommen." Aus diesem Grund bittet der Ortsvorsteher den Landrat, "diese beiden relativ kurzen Streckenabschnitte bei der Ausbauplanung des Landkreises zu berücksichtigen". Es gebe viele Auspendler in den Nachbarkreis, nach Dornstetten, Schopfloch, Waldachtal oder Horb. Außerdem sei die Kreisstraße 4761 für den landwirtschaftlichen Schwerverkehr zum Lagerhaus Neckarhausen eine wichtige Verbindung.