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Sulz a. N. Nützliche Tipps aus erster Hand

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Der Austausch von Infos prägt den Tag der offenen Tür der Elly-Heuss-Knapp-Schule. Foto: Haubold Foto: Schwarzwälder-Bote

Für viele Schüler in den Abschlussklassen stellt sich die Frage, wie ihr Beruf aussehen soll und welche weiterführende Schule nötig ist, um den Wunschberuf zu ergattern. Um ihnen bei der Auswahl zu helfen, haben die Beruflichen Schulen Oberndorf-Sulz (BOS) zum Tag der offenen Tür eingeladen.

Sulz. Bei Rundgängen, Workshops und Gesprächen mit Schülern und Lehrern im Foyer, in den Fachräumen und in den Werkstätten erhielten die jungen Leute und ihre Eltern Einblick in verschiedene Berufe.

In der Elly-Heuss-Knapp-Schule in Sulz standen den jugendlichen Besuchern an diesem Tag einige Schüler als Ansprechpartner zur Verfügung und lieferten Rede und Antwort zu allen Fragen rund um Ausbildung und Berufsvorbereitung: Welche Berufe werden in der Region überhaupt angeboten und wie werden die Berufsschüler auf den Start ins Arbeitsleben vorbereitet? "Wir mussten uns ja auch einmal für eine weiterführende Schule oder Ausbildung entscheiden, deshalb helfen wir gerne", waren sich beispielsweise einige Schülerinnen des Wirtschaftsgymnasiums einig. Sie bewirteten die vielen Interessierten mit Kaffee, Kuchen und Brezeln.

Schon am Vormittag seien Zehntklässler der Realschule zu Besuch gewesen und hätten mit sichtlichem Interesse an einigen Unterrichtssequenzen teilgenommen, freue sich Bernhard Tischler vom Lehrerkollegium. Am Nachmittag strömten Interessenten aus der ganzen Region durch die Schule. Insbesondere die schulischen Übungsfirmen waren wegen der lebens- und alltagsnahen Inhalte ein Besuchermagnet. "Echte Arbeitsabläufe wie in einem Unternehmen üben die Schüler des kaufmännischen Berufskollegs, damit sie auch praktische Erfahrungen sammeln können", erklärte Tischler das "Verzahnungsmodell" mit dem dualen Ausbildungsberuf Industriekaufmann.

Vermittelt wurde auch der Praxisbezug der Berufsfachschule für Wirtschaft und der beiden Berufskollegs zu den Betrieben. Ziel des zweijährigen Berufskollegs ist die Fachhochschulreife. Diese Schulart erfreue sich steigender Beliebtheit. Mit etwa 27 bis 29 Schülern seien die Eingangsklassen gut bestückt, so Tischler. Auch das Wirtschaftsgymnasium (WG) und das Ernährungswissenschaftliche Gymnasium (EG) präsentierten sich. Mit Infotafeln und Plakaten informierten die Schüler über Inhalte ihres Unterrichts. Nur wenig bekannt sei das EG am Standort in Sulz, wusste Christiane Göhring. Das ernährungswissenschaftliche Konzept umfasst die Klassenstufen zehn bis 13. In jeder Jahrgangsstufe gibt es eine kleine Klasse. "In den überschaubaren Gruppen liegt aber auch der Vorteil, denn im individuellen Unterricht kann jeder einzelne Schüler gefördert werden", berichtete die Pädagogin.

Bei den Fremdsprachen legt die Elly-Heuss-Knapp-Schule ein großes Augenmerk auf das Wahlfach Spanisch. Hier zeigten Schüler schon eine sprachliche Auswahl und warben mit einem vergnüglichen Quiz. Rund 700 Schüler zählen die BOS an beiden Standorten. Interesse fand auch das kürzlich vorgestellte E-Mobil-Projekt. Auf große Resonanz sei das Konzept bei einigen regionalen Firmen gestoßen. "Wir haben schon Sponsoren-Anfragen", freute sich Lehrerin Angelika Lachner.

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