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Sulz a. N. Neues Schuljahr bringt neue Regeln

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Zumindest die Grundschüler werden im neuen Schuljahr keine Masken tragen müssen. Für die weiterführenden Schulen gelten hingegen andere Regeln. Foto: Bein

Sulz - Das durchwachsene Wetter lässt es schon vermuten: Der Sommer neigt sich seinem Ende zu und damit die Schulferien. Doch wie wird der Unterricht angesichts der andauernden Pandemie aussehen? Wir haben nachgefragt.

Tatsächlich ist die Situation, wie so oft bei Corona, etwas kompliziert. So erklärt Selina Albert, Sachgebietsleiterin Schulen, Bildung und Betreuung der Stadt Sulz, dass die derzeitige Planung auf einem Beschluss des Landes vom 28. Juli beruhe. "Dieser Beschluss trat am 6. August in Kraft, also mitten in den Ferien." So wären diese Regelungen beim Schulstart für Schüler und Lehrer zwar neu, gleichzeitig sei es aber möglich, dass bald schon wieder eine neue Verordnung verabschiedet werde und man neu planen müsse. "Wir versuchen flexibel zu bleiben und rechnen mit allem Möglichen", beschreibt Albert die Situation.

Regelung der Pausen offen

Vorausgesetzt es bleibt vorerst bei der Verordnung vom 28. Juli, können sich Schüler und Lehrer auf einige Lockerungen aber auch einige Verschärfungen einstellen.

Erneut wird es bei den Regeln große Unterschiede zwischen den Grund- und den weiterführenden Schulen geben. "Was Sicherheitsabstände angeht wird es an den Grundschulen keine mehr zwischen den Schülern geben", berichtet Albert. Dabei müssten die Grundschüler auch keine Masken tragen. Nur die Lehrer müssten noch einen Sicherheitsabstand wahren, und, falls dieser unterschritten wird, auch Masken tragen. Ein Kontaktverbot zwischen den Klassen gebe es nicht, doch es solle versucht werden, Kontakte möglichst zu vermeiden und die Klassen nicht zu mischen.

Ganz andere Regeln gibt es an den weiterführenden Schulen. Dort gilt mit dem Start des Schuljahres: "Alle müssen Masken tragen, egal ob Hausmeister, die Fachkräfte im Sekretariat, die Lehrer oder die Schüler", so Albert. Vorgeschrieben sei dabei aber nur eine Mund- und Nasenbedeckung. Statt medizinischer Masken könne man so beispielsweise auch ein Halstuch verwenden. Gleichzeitig wird es aber auch Lockerungen im Klassenzimmer geben. So dürften die Masken im Unterrichtsraum abgenommen werden und es müsse auch kein Abstand mehr eingehalten werden. Wieder davon ausgenommen seien die Lehrer, sie müssten Abstand halten oder Masken tragen, da viele zur Risikogruppe gehörten. Auch sei an den Pulten Plexiglas angebracht worden.

Doch auch außerhalb der Klassenzimmer gebe es aktuell keine Abstandsregeln mehr. "Doch wir versuchen zu vermeiden, dass die Schüler eng auf eng stehen." So sei es in kleineren Schulen auch denkbar, die Klassen nacheinander in die Pausen zu schicken, an größeren sei das aber kaum praktikabel.

Tablets gegen Ungleichheit

Wie genau die Schulen die Pausen und die Umsetzung der Auflagen regeln wollen, sei noch nicht geklärt. Denn diese Entscheidung sei Sache der Schulleiter und diese "kommen gerade erst peu à peu aus dem Urlaub zurück".

Dennoch sei die Ferienzeit genutzt worden, um das neue Schuljahr vorzubereiten. Zum Beispiel sei zusätzliches Desinfektionsmittel bestellt worden, womit die Lehrer Flächen in gemeinschaftlich genutzten Räumen desinfizieren könnten. Dies sei eine optionale Maßnahme, da gemäß der Vorschriften alle Räume einmal am Tag vom Reinigungspersonal desinfiziert würden.

Auch sei mittlerweile das sogenannte Sofortausstattungsprogramm im Gang. "Bund und Länder haben den Gemeinden Geld zur Verfügung gestellt, damit die Schüler mobile Endgeräte erhalten." Im Falle eines weiteren Lockdowns solle dadurch der sozialen Ungleichheit entgegengewirkt werden. Wer selbst keinen Computer zuhause habe, könne dann für das Homeschooling ein Gerät bei der Schule leihen. Ansonsten könnten die Computer aber auch im Unterricht eingesetzt werden. Denn irgendwann, so zu hoffen, ist die Pandemie wieder vorbei.

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