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Sulz a. N. Neue Aufgaben für engagierte Helfer

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Sie laden zur Zukunftswerkstatt ein (von links): Olokodana Samin, Radhouan Rebei, Alexandra Burmeister, Samira Zerrouak, Michael Widmann von der Diakonie, Gerold Knispel, Paul T. Müller, Hans-Ulrich Händel von der Stadt und Karl Götz Foto: Steinmetz Foto: Schwarzwälder-Bote

Der Arbeitskreis Flucht und Asyl in Sulz muss sich nach dem Ausscheiden von Urs Thiel neu organisieren. Das ist ein Grund für die Einberufung einer Zukunftswerkstatt am 28. März in der Stadthalle.

S ulz. Momentan besteht ein Leitungskreis von Leuten, die sich auch weiter in dem Arbeitskreis engagieren. Mit ihnen fand gestern ein Pressegespräch in der kürzlich eröffneten Nähwerkstatt in der Brühlstraße statt.

Es soll ein neues Organigramm mit einem Sprecher oder einem Sprecherkreis erstellt werden. Der Arbeitskreis will weiterhin ein starker Partner für die Stadt, das Landratsamt, aber auch für die Vereine sein.

Doch es geht in der Zukunftswerkstatt nicht nur um die Neuorganisation. "Die Aufgaben ändern sich", sagte Gerold Knispel. Flüchtlinge in Arbeit zu bringen und Wohnraum zu vermitteln, stehen inzwischen mehr im Vordergrund.

Zudem gebe es Ablehnungsbescheide für Asylbewerber. Auch darum müsse sich der Arbeitskreis kümmern. In einem konkreten Fall droht einem Iraker die Abschiebung. Wer einen solchen Bescheid erhält, hat Anspruch auf Beratung, er kann Einspruch einlegen und gegen die Abschiebung klagen. Die Unterstützung könnte so aussehen, dass die Betroffenen an die Stellen vermittelt werden, wo ihnen geholfen werde. Knispel denkt dabei an den Flüchtlingsrat Baden-Württemberg mit seinen Beratungsstellen und Anwälten.

Samira Zerrouak berichtete, dass einige Flüchtlinge Arbeit gefunden haben. Arbeiten wollten alle, auch Frauen. Wichtigste Voraussetzung dafür sind Integrationskurse und Deutschkenntnisse.

Diese seien anstrengend. Wer daran teilnehme, habe keine Zeit für eine andere Beschäftigung, sagte Karl Götz. Doch danach hätten die Teilnehmer die Grundlage, um Arbeit zu finden. Angebote lägen vor.

Die Mitglieder des Arbeitskreises hoffen, dass zur Zukunftswerkstatt auch Unternehmer kommen. Willkommen sind aber alle, sich mit Ideen einbringen oder einfach nur aus Neugier vorbeischauen wollen. Die Atmosphäre wird locker sein. Es gibt Musik und ein orientalisches Buffet. An zehn Tischen wird diskutiert. Hans-Ulrich Händel, Beauftragter der Stadt für Bürgerengagement und Bürgerbeteiligung, konnte bereits die Themen nennen. Einige davon sind das Image und die Neuorganisation des Arbeitskreises, Kommunikation, die Förderung von Toleranz und Weltoffenheit. Die Ideen werden gesammelt. Gehofft wird natürlich auch, dass der Arbeitskreis Helfer und Paten dazugewinnt. Weitere Ziele sind, interkulturelle Treffpunkte zu etablieren und Begegnungen auf Augenhöhe zu ermöglichen.

Weitere Informationen: Die Veranstaltung am 28. März in der Stadthalle beginnt um 17.30 Uhr und soll etwa drei Stunden dauern. Interessierte können sich bei Paul T. Müller anmelden, Telefon 07454/52 13 oder E-Mail mueller.sulz@gmx.de beziehungsweise über die Internetseite des Arbeitskreises Flucht und Asyl. Es ist aber auch möglich, ohne Anmeldung zu kommen.

 
 
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