Warum sehe ich diesen Hinweis?

Sie sehen diesen Hinweis, weil Sie einen Adblocker eingeschaltet haben oder im privaten Modus surfen. Deaktivieren Sie diesen bitte für schwarzwaelder-bote.de, um unsere Artikel ohne diesen Hinweis lesen zu können.

Mehr zum Thema Adblocker / Privater Modus und wie Sie diesen deaktivieren, finden Sie, indem Sie auf deaktivieren klicken.

Deaktivieren

Sulz a. N. Neckarstrand am Wöhrd als Anziehungspunkt

Von
Urs Thiel ist Moderator am Tisch zum Thema Integration. Foto: Fahrland Foto: Schwarzwälder-Bote

Von Sylvia Fahrland

Sulz. Eine Eislauffläche mit Glühweinstand im Winter auf dem Wöhrd und in der warmen Jahreszeit Klappstühle mit "Sulz.Ja!-Logo" im Sand am Neckarstrand, das waren die Vorschläge von Birgit Stiehle in der Zukunftswerkstatt am vergangenen Freitag.

 Sie moderierte die Gruppe "Neckarstrand für Jung und Alt". Man brauche einen Container für Utensilien und Sponsoren für Sand, Liegestühle und Holzpaletten, aus denen sich pfiffige Aufbauten zusammenzimmern ließen und dazu eine saisonale Bewirtung durch Gastronomen oder turnusmäßig an manchen Tagen ab 16 Uhr durch die Vereine und Jugendclubs, auch aus den Ortsteilen. Dazu im Wöhrdpark noch eine Torwand, einen Basketballkorb und Spiele oder Spielplatz für die Kleinen, "und wir hätten alle viel Spaß dabei", zeigte sich Stiehle überzeugt vom neuen Anziehungspunkt für Jung und Alt auf dem Wöhrd, egal ob zur Kaffezeit oder auf einen Feierabenddrink.

Viele Ideen sammelte auch das Team um Gertrud Teller, Leiterin des Kinder- und Jugendbüros Sulz, unter dem Motto "Generationsübergreifender Erfahrungsschatz". Als konkrete Vorschläge wurden Theaterprojekte oder die Öffnung von Räumlichkeiten für alle Altersgruppen genannt. Auch Naturprojekte, Wissenstransfer à la "Was die Großmutter noch wusste" und Sprachkurse für Asylbewerber standen auf der Liste.

Um Hilfe bei der Bewältigung von Alltagsproblemen ging es beim Thema "Bürgerlotse", das Rollstuhlfahrerin Caren Totzauer am Herzen liegt. Nicht jedem ist klar, wohin er sich mit besonderen Anliegen oder Schwierigkeiten wenden kann, oder welche Anlaufstellen es überhaupt gibt. Notwendig sei daher die Bestandsaufnahme der bestehenden Organisationen und die Hilfe eines Bürgerlotsen beim Gang durch die Behörden oder Sozialdienste, der zu bestimmten Zeiten beispielsweise im Bürgerbüro beratend zur Verfügung steht. Ehrenamtliche Hilfe bei Arztbesuchen oder der Sortierung von Unterlagen zur Reduzierung der "Schachtelbuchhaltung" waren weitere Ansätze dieser Gruppe, die sich über Verstärkung freuen würde.

Am Thementisch "Integration" machte sich die Gruppe um Urs Thiel Gedanken über vermehrte Sprachkurse und Begegnungsmöglichkeiten unterschiedlicher Nationalitäten. Gemeinsam essen oder musizieren führe zusammen, daher reichten die Vorschläge von einem "Long-Lunch-Table" mit internationalem Essen über ein Musikfest bis zu Angeboten mit Hennamalerei oder zur Dönerentstehung beim Ferienspaß oder Kinderfest. Man wolle die Kontakte zum türkisch-islamischen Verein intensivieren sowie zur Beteiligung an Zukunftswerkstatt, Ferienprogramm und Kinderfest einladen.

Außerdem sei herauszufinden, ob es bereits Vereine mit Konzepten gibt, die Kinder und Erwachsene mit Migrationshintergrund gezielt ansprechen und einbinden.

Die "Willkommenskultur für Unternehmen", große genauso wie Ein- und Zweimannbetriebe, war das Thema einer kleinen, aber effektiven Gruppe um Wirtschaftsförderer Hartmut Walter, der für die kurzfristig verhinderte Gislinde Sachsenmaier eingesprungen war. Man müsse Lehren aus der nicht gelungenen Daimler-Ansiedlung ziehen und es schaffen, sich als Standort ein positiveres Image zu verschaffen.

Die Betonung weicher Faktoren wie Fachkräfteangebot, Bildung und Betreuung, Wohnqualität und Freizeitangebote soll zur Imageverbesserung beitragen. Ein Banner direkt an der Autobahn am stillgelegten Knauf-Gipswerk soll das Interkommunale Gewerbegebiet "InParkA81" bewerben. Auch die Willkommenskultur für die Ansiedlung von Ärzten sei nicht zu vergessen.

"Gesamtstädtische Vernetzung" hatte Frank Börnard vom Bürgerarbeitskreis im Visier und betonte, man wolle keine Vereinskonkurrenz, sondern die Beteiligung der Ortsteile an einem gesamtstädtischen Programm, einen Shuttleservice zu den einzelnen Events und ein durchgängiges Ferienprogramm. Was bislang noch fehlt, sei eine Koordinationsstelle und die Unterstützung der Stadt Sulz bei Absprachen mit Empfingen. Benötigt werde eine Ehrenamtsstelle, die Termine koordiniert, Gleichgesinnte zusammenbringe und Öffentlichkeitsarbeit betreibe.

 
 

Ihre Redaktion vor Ort Sulz

Marzell Steinmetz

Fax: 07454 95806-19

Flirts & Singles

 
 

Top 5

0

Kommentare

Artikel kommentieren

Kommentarregeln

Um Artikel kommentieren zu können, ist eine Registrierung erforderlich. Sie müssen dabei Ihren Namen sowie eine gültige E-Mail-Adresse (wird nicht veröffentlicht) angeben. Bei Abgabe Ihrer Kommentare wird Ihr Name angezeigt. Alternativ können Sie sich mit Ihrem Facebook-Account anmelden.

  1. Passwort vergessen?
Sie haben noch keinen Benutzer-Zugang? Jetzt registrieren!
  1. null

loading