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Sulz a. N. Mund-Nasenbedeckungspflicht auch im Unterricht

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Die Mundschutzpflicht wird verschärft. Symbolfoto:  © Ramona Heim – stock.adobe.com Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz. Am Albeck-Gymnasium Sulz gelten ab sofort strengere Hygieneregeln. Die Schule reagiert damit auf die aktuelle Situation.

Nach Zahlen des Gesundheitsamts am Donnerstag sind es in Sulz 14 Infizierte. Die Stadt liegt damit deutlich an der Spitze des Landkreises Rottweil. Nach den Corona-Fällen auf der Schillerhöhe, die zur Schließung des Kindergartens geführt haben, meldeten die Fußballer acht positiv getestete Spieler. Das Bezirksliga-Spiel des VfR Sulz gegen den SV Wachendorf am Sonntag musste daher abgesagt werden (wir beichteten im Sportteil).

Schulleiterin Katharina Lucke hat auf der Homepage des Albeck-Gymnasiums die Schülerschaft und die Erziehungsberechtigten über das neue Hygienekonzept informiert. Es sei aufgrund des Infektionsgeschehens vom Rottweiler Gesundheitsamt und vom Kultusministerium zur Auflage gemacht worden. Sie bittet darum, die Regeln konsequent zu beachten.

Unter anderem gibt es folgende Neuerung gegenüber dem bisherigen Konzept: Schüler der Klassenstufen 5 und 6 dürfen auch bei leichten Erkältungssymptomen oder Schnupfen den Unterricht nicht besuchen und sollen sich umgehend einem Corona-Test unterziehen.  Die Mund-Nasen-Bedeckung (MNB) gilt jetzt auch auf dem gesamten Schulgelände, in allen Klassenzimmern, im Mehrzweckraum und in der Bibliothek während der Pausen oder während sonstiger Aufenthaltszeiten sowie im Unterricht aller Klassen, Kurse und Lerngruppen. Regelmäßiges Quer- oder Stoßlüften (alle 20 Minuten für drei bis fünf Minuten) bei vollständig geöffneten Fenstern ist Pflicht. die Fenstergriffe dürfen nur mit Papierhandtüchern angefasst werden.  Der Weg zu den Fachräumen ist möglichst über den Schulhof zurückzulegen.  Außerunterrichtliche Veranstaltungen und Klassenaktionstage werden bei einem weiterem Anstieg der Infektionszahlen möglicherweise abgesagt.

"Wir schauen, dass die Schule offen bleibt. Darum kämpfen wir an allen Ecken und Enden", sagt die ­Elternbeiratsvorsitzende des Albeck-Gymnasiums, Sylvia Puchert. Eine Situation wie im Frühjahr, meint sie, "können wir uns nicht leisten".

Vernunft walten lassen

Frank Börnard, Ansprechpartner der Arbeitsgruppe Infektionsschutz in der Verwaltung, appelliert, die Verordnungen einzuhalten.

"Darüber hinaus müssen wir alle Vernunft und Vorsicht walten lassen, um die weitere Ausbreitung des Virus zu stoppen", betont er. Nur so könnten weitere, einschneidende Maßnahmen und Schäden für Mitmenschen sowie die Wirtschaft verhindert werden.

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Bitte beachten Sie: Die Kommentarfunktion unter einem Artikel wird automatisch nach sieben Tagen geschlossen.

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