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Sulz a. N. Langes Bangen mit frischer Meeresluft belohnt

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Der Leuchtturm von Ameland ist das Markenzeichen der Insel. Foto: Schwarzwälder Bote

Trotz langer Ungewissheit: Das Evangelische Jugendwerk Sulz konnte unter gewissen Auflagen seine Sommerfreizeit unter dem Motto "beWert@" (bewertet) auf der niederländischen Insel Ameland stattfinden lassen.

Sulz. Die Planungen der sechs ehrenamtlichen Mitarbeiter, Deborah Müller, Leonie Schweikert, Sonja Kleinau, Jonathan Binder und Elias Heizmann sowie Markus Kieninger und Jugendreferent Frederik Seeger wurden immer wieder über den Haufen geworfen. Beispielsweise wurde auf einige Programmpunkte, bei denen die Teilnehmer mit den Inselbewohnern in Kontakt gekommen wären, verzichtet. Bis zuletzt bestand das Risiko, dass die Freizeit kurzfristig abgesagt werden muss. Doch es geschah, was noch im Frühjahr niemand für möglich gehalten hätte: Die Sommerfreizeit konnte stattfinden.

Neue Freundschaften

Mit Spannung erwarteten die 27 Jugendlichen aus den Kirchenbezirken Sulz und Freudenstadt, was auf sie bei der Freizeit zukommen würde. Schon um 2.30 Uhr ging es –– müde und zugleich etwas aufgeregt – los. Doch das frühe Aufstehen lohnte sich: Bereits am ersten Abend konnte im Meer gebadet und die frische Nordseeluft genossen werden. Zwei der Mitarbeiter übernahmen die Küche und sorgten somit für das leibliche Wohl der insgesamt 34 Personen.

Nachdem die Zimmer bezogen und bereits auf der circa neunstündigen Fahrt erste Freundschaften geschlossen worden waren, genossen alle das erste gemeinsame Abendessen. Kennenlernspiele boten den ersten Einstieg.

Morgens starteten die Tage mit einem Bibelmeeting. Dabei wurde eine biblische Person thematisch behandelt, um den Jugendlichen die biblischen Inhalte näherzubringen. Die Gruppe wurde in vier "Lifegroups" geteilt, in denen das Thema nochmals vertieft wurde und Platz für gemeinsame Gespräche war.

Dieser und alle weiteren Programmpunkte standen in enger Verbindung mit dem Motto der Freizeit: dem Wert und der Wertschätzung von sich selbst sowie den Mitmenschen. Alle Tage wurden mit dem "Abendabschluss" beendet, bei dem gesungen wurde und einer der Mitarbeiter einen geistlichen Input gab.

Tierisches Highlight

Ein Highlight der insgesamt elftägigen Freizeit war die Robbenfahrt: Mit einem Boot wurde am Hafen von Nes abgelegt und zu einer Seehundbank bei Hollum gefahren. Diese Tiere in freier Wildbahn zu beobachten, war für alle sehr spannend. Anschließend war Zeit, um in der für Ameland charakteristischen Fußgängerzone zu flanieren. Auch eines der traditionellen Gerichte kam bei allen gut an: Kibbeling, ein panierter Fisch.

So gut wie jeden Tag verbrachte die Gruppe Zeit am Strand. Dieser lag einen etwa 20-minütigen Fußmarsch vom Gruppenhaus entfernt. Auch einen Ausflug der besonderen Art hatte das Mitarbeiter-Team für die Gruppe vorbereitet: eine Strandrundfahrt mit einem Traktor, auf dessen beiden Anhängern die Gruppe Platz nehmen und die Füße in der Luft baumeln lassen konnte.

Um auch die Kreativität und sportliche Betätigung nicht zu kurz kommen zu lassen, gab es zwei Workshoptage. Die Jugendlichen konnten zwischen Enkaustik, Speckstein-Herstellung und einem Tanzworkshop sowie einem Ausflug zum Strand mit Fußball, Baden und anderen Gruppensportarten wählen.

Erfolgreicher Abschluss

Neben weiteren Angeboten wie Strandspielen, dem gemeinsamen Streaming eines Fußballspiels, einem Kino-Abend, einer Radtour in den Lifegroups oder Cocktails konnte somit ein vielfältiges Programm geboten werden.

Abschließend lässt sich sagen: Es war eine gelungene Freizeit ohne gesundheitliche Zwischenfälle. Wo die Reise im kommenden Jahr hingeht, steht noch nicht endgültig fest, doch eines ist klar: Es besteht Wiederholungsbedarf.

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