Briefmarkenfreunde suchen Alternative für Neckarhalle / Zahl der Sammler geht zurück / Vortrag am 24. Juni
Sulz (wh). Gut aufgenommen wurden die Sulzer Briefmarkenfreunde im "Lamm". Dort hält die Gruppe künftig ihre Treffen ab. Für den Vorsitzenden Robert Driessler und die Mitglieder ist es wichtig, einen Ort für die Versammlungen und den zweiwöchentlichen Tauschabend zu haben. In der ersten Versammlung im neuen Domizil ging Driessler nach der Begrüßung auf das vergangene Jahr ein. Dabei standen die Tauschabende im Vordergrund. Dass es immer weniger Briefmarkensammler gibt, bedauerte Driessler. Die Mitgliederzahl der Vereine gehe sowohl auf Landes- als auch auf Bundesebene zurück. Zum Glück gebe es in Sulz keine dramatischen Entwicklungen.
Der frühere Höhepunkt des Jahres war die Veranstaltung in der alten Neckarhalle. Diesem Sammlertreffen trauerten die Mitglieder in der Versammlung nach. Schriftführer Hans-Heinrich Holtzhausen schlug vor, abzuklären, ob die Veranstaltung im Foyer des Backsteinbaus stattfinden könnte.
Driessler versprach, zunächst einmal die Kosten zu ermitteln, die auf den Verein zukommen könnten. Es werde schwer sein, das bisherige Angebot im September in Sulz aufrechtzuerhalten. 2013 gehe es auf keinen Fall, die Heimattage blockierten die Stadthalle an vielen Tagen, dazu sei am angestammten Termin im September noch einmal eine Hannikel-Aufführung.
Voriges Jahr feierte der Verein sein 50-jähriges Bestehen an Weihnachten. Der Höhepunkt war der Besuch von Jürgen Straub, der für die Briefmarkenfreunde und ihre Gäste von befreundeten Vereinen einen Fachvortrag hielt und dabei besonders auf Fälschungen einging. Jürgen Straub vom Vortragsdienst wird am 24. Juni wieder in Sulz zu Gast sein.
Mit der ausgesetzten Großveranstaltung fehlen dem Verein die großen Einnahmen. Kassierer Olaf Rösner hatte ein Minus zu verbuchen, gab aber zu verstehen, dass das vorhandene Vereinsvermögen noch solide ist.
In der Jugendarbeit ist nach wie vor Hedi Scholl aktiv. Robert Driessler berichtete, dass bei den Treffen in der Realschule noch immer eine gewisse Resonanz bei den Jugendlichen da ist, leider wolle aktuell keiner von ihnen in dieses Hobby einsteigen.
Die Wahlen ergaben, dass Jürgen Noll und Otto Faulhaber im Ausschuss genauso weitermachen wie Jugendleiterin Hedi Scholl, Jürgen Noll bleibt ihr Stellvertreter. Die Kasse wird auch in Zukunft von Volkmar Kläger und Reinhard Matull geprüft.