Wegen eines Vorfalls in der Grund- und Werkrealschule rückten mehreren Streifenwagen an. Foto: Heidepriem

Polizeieinsatz in Grund- und Werkrealschule. Mitschüler können Schlimmeres verhindern.  

Sulz - Eine heftige Auseinandersetzung in der Grund- und Werkrealschule hat am Mittwochmittag die Polizei auf den Plan gerufen. Der Streit entbrannte in einem Integrationskurs.

Ein Mann soll im Deutschunterricht des Kurses bei einer Meinungsverschiedenheit überreagiert und die Lehrerin lautstark beleidigt haben. Die Mitschüler griffen daraufhin ein und hielten den Streithahn fest. Der Aggressor schlug trotzdem mehrfach gegen eine Wand und verletzte sich hierbei selbst.

Eine Lehrerin im benachbarten Klassenzimmer bemerkte während des Streits den Lärm und verständigte die Polizei. Diese rückte wegen der unklaren Situation mit mehreren Streifenwagen an. Eine Eskalation der Situation blieb jedoch aus. Der 28-Jährige wurde vorläufig festgenommen und befindet sich inzwischen in einer Spezialklinik. Gegen ihn wird nun ermittelt.

Für die betroffene Klasse endete nach dem Streit der Unterricht. Der weitere Schulbetrieb konnte jedoch ohne Unterbrechung fortgesetzt werden.

Viele besorgte Eltern meldeten sich nach der Unterrichtszeit in der Schule, da schnell Gerüchte über Waffen die Runde gemacht hatten. Die Polizei bestätigte indes, dass der Mann kein Messer oder andere Waffen bei sich hatte. 

Laut Schulleiterin Monika Schneider fiel der Streithahn bereits vor dem Vorfall als Außenseiter auf.

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