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Sulz a. N. In Sulz gibt’s ein Wiedersehen

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Chris Murray singt "Schneemann Olaf träumt vom Sommer" begleitet von Bea Michalski. Foto: Vollmer Foto: Schwarzwälder Bote

Durch die traditionellen Horber Musiktage kommen Musikliebhaber der Region jedes Frühjahr in den Genuss hochkarätiger Konzerte – so auch im Glatter Wasserschloss. Dort gastierten Musical-Star Chris Murray und Pianistin Bea Michalski.

Sulz-Glatt. Im ausverkauften Fürstensall des Wasserschlosses erlebte das Publikum mit Musical-Star Chris Murray und Bea Michalski, Pianistin und Sängerin, eine gute Laune versprühende Darbietung. "Sie sind gut, es wird laut, es wird vibrieren", stellte Musikdirektor Sven Gnass die Musiker verschmitzt vor. In der Tat: Mit "Swing Evergreens" zeigten sich die beiden kreativ frisch, frech, fröhlich.

In der energiegeladenen Performance ging es um Träume, Wünsche, Hoffnungen und die Liebe. Denn, wie Michalski George Gershwin zitierte: "Was wäre die Musik ohne Liebeslieder?" Murray, der als einer der angesagtesten Musicaldarsteller Deutschlands gilt und auch an großen Staatstheatern arbeitet, überzeugte mit der unglaublichen Kraft und Modulierfähigkeit seiner Stimme. Mit humorvollen, lockeren Geschichten aus dem Musikerleben brachte er sich dem bunt gemischten Publikum nahe.

Die charmante Bea Michalski arbeitet an der Musikschule Horb. Vor vier Wochen absolvierten sie ihr Examen an der Staatlichen Hochschule für Musik und Darstellende Kunst Stuttgart, Hauptfach Jazzpiano. Am Klavier gab sie alles, spielte auffallend lebendig und expressiv, mitunter in rasanten Tempi, doch auch tiefsinnig und leise, immer mit klarem Anschlag. Ihre Eigenkomposition "Wishes" ließ aufhören. Stimmlich glänzte Michalski mit hellem Sopran, so bei Gershwin’s "Someone to watch over me" oder "Isn’t it a Pity" aus "Pardon my English". Energisch, aggressiv und bedrohlich interpretierte Murray "Dies ist die Stunde" aus dem Musical "Jekyll and Hyde". Einen ganz anderen Charakter zeigt der Tenor mit "Schenk mir eine Stunde Deines Lebens" aus "Casanova". Großen Beifall gab’s für das bekannte Duett "The Prayer".

In der Pause unterhielten sich die Gäste angeregt bei einem Glas Sekt oder setzten sich mit der Ausstellung des Künstlers Martin Kasper auseinander. Danach boten die gut aufgelegten Musiker mit ihrer starken Bühnenpräsenz weitere faszinierende Momente.

"Ain’t misbehavin" sang Michalski als Hommage an die Jazz-Legende Fats Waller. Das Liebeslied "Ich lebe nur, weil es dich gibt" aus dem Erfolgs-Musical "Dracula", gefolgt von "Musik der Nacht" aus "Das Phantom der Oper" interpretierte Murray äußerst sensibel. Bravo-Rufe gab es für das Duett "Totale Finsternis" aus "Tanz der Vampire".

Die Finessen und wohlinszenierten Spannungsbögen zwischen hellem Pop über gurgelnden Rockbegleitungen bis zu schnellem Jazz beflügelte das Publikum am Ende zu lautstarkem Applaus. "Herz aus Gold" war eine der Zugaben.

Murray verriet am Ende noch gut gelaunt, dass Gnass ihn in der Pause für das Neujahrskonzert 2019 in Sulz angeworben habe. Und? "Ich habe zugesagt."

 
 

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Marzell Steinmetz

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