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Sulz a. N. "Herzsichere Stadt" schreitet voran

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Gemeinsam wird das neue AED-Gerät vorgestellt. Von links: Angelo Sapia, Sabrina Glöckler, Patrick Laye, Yves Laye, Nicole Laye und Saskia Schenk Foto: Björn-Steiger-Stiftung Foto: Schwarzwälder Bote

Sulz. Das Projekt "Herzsichere Stadt Sulz a. N.ckar" wurde bereits im Juli 2019 von der Björn Steiger Stiftung mit lokalen Partnern eingeläutet. Startschuss war die Aufstellung des ersten Laien-Defibrillators (AED = Automatisierter Externer Defibrillator). Vertreter der Stadtverwaltung und der Björn-Steiger-Stiftung trafen sich mit Saskia Schenk, dm-Filialleiterin in Sulz, und Patrick Laye, geschäftsführender Gesellschafter der Laye GmbH, zur offiziellen Übergabe eines weiteren AED-Geräts für die Stadt.

Der neue Laien-Defibrillator befindet sich gut zugänglich im Eingangsbereich an der Außenfassade des dm-Drogeriemarkts in der Bahnhofstraße 49. Darüber hinaus bekamen die Anwesenden eine Kurzschulung in Sachen Wiederbelebung.

Patrick Laye stiftete das Gerät. "Das Projekt ›Herzsichere Stadt Sulz am Neckar‹ finde ich überaus wichtig. Daher ist es mir ein besonderes Anliegen, aktiv zu helfen und für mehr Herzsicherheit zu sorgen", sagte Laye, der auch den Standort für das neue AED-Gerät bereitgestellt hat. "Ich freue mich sehr über das beherzte Engagement der Beteiligten vor Ort. Nur mit solchen starken Partnern und Sponsoren können wir das Projekt nachhaltig gestalten und weiter ausbauen", sagte Angelo Sapia, Projektmanager der Björn-Steiger-Stiftung.

Der Herztod fordert rund 100 000 Opfer pro Jahr und ist eine der häufigsten Todesursachen in Deutschland. Betroffene haben meist nur eine Chance, wenn Ersthelfer sofort mit einer Herzdruckmassage beginnen und ein AED-Gerät einsetzen. Das Gerät kann mithilfe von Stromimpulsen und in Kombination mit einer Herzdruckmassage ein aus dem Takt geratenes Herz wieder in den richtigen Rhythmus bringen.

Zu den "Herzsicher"-Projekten der Stiftung gehören deshalb zwei Komponenten: Zum einen die flächendeckende Aufstellung von AED-Geräten, zum anderen die Schulung der Bevölkerung in Sachen Wiederbelebung. "Durch die Schulungen werden Hemmungen vor Wiederbelebungsmaßnahmen und vor der Benutzung eines AED-Geräts abgebaut. So können Helfer im Falle eines Herzstillstands rasch Erste Hilfe leisten", so Sapia.

Die Björn-Steiger-Stiftung engagiert sich schon seit Jahren im Kampf gegen den Herztod. 2013 startete das Projekt "Herzsicher". Inzwischen versorgt die Stiftung ganze Landkreise, Städte und Gemeinden mit Laien-Defibrillatoren und organisiert Schulungen vor Ort. Seit 2001, hat die Stiftung bislang rund 27 000 Laien-Defibrillatoren, zum Kampf gegen den Herztod, in den Verkehr gebracht.

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