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Sulz a. N. Heimatbilder aus der ganzen Welt

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Richard Weinzierl (rechts) zeigt ein Bild seiner Heimat, Paul Müller (links) eine Zeichnung der Eichberger Papierfabrik in Schlesien. Letzteres Bild darf an sich nehmen, wer es mit seiner Heimat in Verbindung bringen kann.Foto: Beyer Foto: Schwarzwälder Bote

In Sulz leben viele Menschen, die weder hier geboren, noch hier aufgewachsen sind. Manche Einwohner kommen aus den Dörfern des Umlands, anderen Teilen Deutschlands oder aus dem Ausland.

Sulz. Die Heimat dieser Menschen sichtbar machen möchte nun der Kultur- und Heimatverein Sulz durch eine Ausstellung im Bauernfeindmuseum. Gezeigt werden sollen dabei Bilder, egal ob Gemälde oder Fotografien, die die Heimat zugezogener Einwohner der Stadt zeigen. Jeder, der ein solches Bild hat, kann dieses der Ausstellung als Leihgabe zur Verfügung stellen. Nach der Ausstellung werden die Bilder natürlich wieder zurückgegeben.

Paul Müller, Vorsitzender des Kultur- und Heimatvereins, erzählt, die Idee dazu sei ihm vor sechs Jahren gekommen, als er eine ganz ähnliche Ausstellung veranstaltete. Damals sollten Sulzer Bürger Bilder zusammentragen, die ihre "Sulzer Heimat" zeigen, also künstlerische Darstellungen der Kernstadt. "Da kam mir die Idee, es umgekehrt zu machen, dass Zugezogene Bilder aus ihrer Heimat zeigen, egal ob sie aus einem Nachbarland kommen oder aus Russland, der Türkei oder Syrien." Doch auch Einwohner von Teilorten könnten mit Bildern mitmachen, die ihr Dorf zeigten.

Müller hofft dabei auf eine möglichst große Vielfalt: "Je mehr unterschiedliche Menschen sich dadurch angesprochen fühlen, desto besser." Dabei ist ihm bewusst, dass für jeden Heimat etwas anderes ist. Für die einen ist es der Geburtsort oder der Ort der Kindheit, für andere der Herkunftsort der Eltern. "Manche betrachten die ganze Welt als ihre Heimat", meint Müller. Daher versichert er: "Wir lassen offen, wie die Leute ihre Heimat definieren."

Auch seien nicht nur Bilder willkommen, auch Gegenstände könnten ausgestellt werden, zumindest "wenn es etwas ist, was man mit der Heimat verbindet", so Müller.

Auch gibt es die Möglichkeit, den Bildern einen Text beizufügen, um die Erinnerungen an die eigene Heimat und deren Bedeutung für das eigene Leben zu beschreiben. Und es wird bei der Vernissage die Möglichkeit geben, die eigenen Bilder vorzustellen, doch verpflichtend sei das nicht, betont Müller.

Da in Zeiten von Corona das Bauernfeind Museum zu klein ist für eine gut besuchte Vernissage, wird die Eröffnung der Ausstellung am 15. Oktober ab 19 Uhr im Bürgersaal stattfinden. Danach werden die Bilder ins Bauernfeind-Museum gebracht, wo sie voraussichtlich vier Wochen zu sehen sein werden.

Wer nun teilnehmen möchte, kann sich telefonisch an Paul Müller unter Telefon 07454/52 13 melden oder bei Richard Weinzierl, Telefon 07454/9 80 93 96 und per E-Mail an richard-weinzierl@t-online.de.

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