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Sulz a. N. Gründervater mit neuer Aufgabe

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Die neue stellvertretende Abteilungsleiterin Nadine Homuth (von links), der scheidende Abteilungsleiter Günter Niethammer und Christian Rausch vom HandballbezirkFoto: Wagner Foto: Schwarzwälder Bote

Von einem spannenden Jahr sprach Harry Böß, sportlicher Leiter der HSG Neckartal, in der Hauptver­sammlung in der Sulzer Neckarhalle. Die Handballspielgemeinschaft der Turnvereine Oberndorf und Sulz präsentiert sich auch im zwölften Jahr gut aufgestellt.

Sulz/Oberndorf. Die Spielgemeinschaft nimmt mit vier Aktiven sowie 15 Jugendmannschaften am Spielbetrieb des Handballbezirks Neckar-Zollern teil. Die erste Männermannschaft konnte sich nun bereits drei Jahre in der Bezirksliga halten, steckt aktuell allerdings mitten im Abstiegskampf.

Trotz guter Leistungen hat sie mit dem neuen Trainer Markus Rütten einige Spiele äußerst knapp verloren. Dabei scheiterte man oft nicht am Gegner, sondern an sich selbst, stellte Böß fest.

Die Damen mussten den Weg in die Bezirksklasse antreten, stehen dort allerdings ungeschlagen auf dem ersten Tabellenplatz. Sie sind dem Ziel "Direkter Wiederaufstieg" sehr nahe, fehlt doch nur noch ein Pünktchen zur Meisterschaft. Die zweite Damenmannschaft liegt ebenfalls noch aussichtsreich im Rennen um den Aufstieg und hat gute Chancen, nächstes Jahr in der Bezirksklasse auf Punktejagd zu gehen.

Auch außerhalb des offiziellen Spielbetriebs gab es viele Aktivitäten bei der HSG. Die Maiwanderung fand wieder statt, man veranstaltete das siebte Schulhandballturnier, und beim Minispielfest auf dem Platz hinter dem Turnerheim konnte man mehr als 150 Kindern einen unvergesslichen Nachmittag bereiten. Der Höhepunkt war einmal mehr das dreitägige Rasen- und Beachhandballturnier, zu dem mehr als 40 Mannschaften kamen. Zudem besuchten sowohl die Aktiven als auch die Jugendlichen etliche Turniere in der Region.

Auch neben dem Spielfeld war die HSG aktiv. Man unterstützte den TVO beim Oberndorfer Halbmarathon und übernahm auch einige Bewirtungsdienste, um die Kasse der HSG aufzubessern.

Jugendleiter Rene Kopf konnte von durchweg guten Leistungen der Jugendmannschaften berichten. Der männlichen A-Jugend gelang es sogar, die Bezirksklassensaison ohne Niederlage zu beenden und Meister zu werden. Spieler der HSG wurden zur VR-Talentiade eingeladen und konnten sich dort gut behaupten. Aktuell sind fünf Spielerinnen und Spieler der Spielgemeinschaft in den Bezirksfördergruppen.

Günter Niethammer stellte in seiner Funktion als Abteilungsleiter Handball des TV Oberndorf fest, dass sowohl auf als auch neben dem Platz sehr viel geleistet werde, und er dankte Harry Böß und seinem Team für ihre Arbeit. Niethammer teilte aber auch mit, dass er nicht mehr für das Amt des Abteilungsleiters zur Verfügung stehe, da er beabsichtige einen "Förderverein HSG" auf den Weg zu bringen.

Der Abteilungsleiter Handball im TV Sulz, Luis Lambacher, richtete einen dringenden Appell an alle HSG-Mitglieder. Es seien viele Aufgaben zu erledigen und man müsse leider feststellen, dass die Bereitschaft zu helfen immer geringer werde.

Insbesondere die Eltern der Jugendspieler würden sich immer mehr zurückziehen. Dabei sei es doch dringend erforderlich Fahr- und Arbeitsdienste sowie sonstige Aufgaben zu übernehmen, um den Spielbetrieb aufrecht erhalten zu können.

Lilian Ahner präsentierte die Kasse, und die stellvertretende sportliche Leiterin Sara Mäntele fragte nach Möglichkeiten, um die immensen Kosten für den Spielbetrieb decken zu können. Es gelte, dringend neue Einnahmequellen zu generieren. Die Vorsitzende des TV Sulz, Martina Maier, überbrachte die Grüße des Vereins.

Ehrennadel als Zeichen der Anerkennung

Zu wählen waren an diesem Nachmittag die Nachfolger für Günter Niethammer. Jenny Draser und Nadine Homuth werden in Zukunft dieses Amt bekleiden.

Für Günter Niethammer, den scheidenden Abteilungsleiter und "Gründungsvater der HSG", gab es neben lobenden Worten für seine 33-jährige unermüdliche Tätigkeit zum Wohl des Handballsports auch eine Überraschung. Christian Rausch vom Handballbezirk Neckar-Zollern war gekommen, um Günter Niethammer mit der bronzenen Ehrennadel des Deutschen Handballbundes eine hochkarätige Auszeichnung zu überreichen.

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