Die Automatic-Systeme Dreher blickt aktuell auf einen guten Auftragsbestand und setzt weiter auf Innovationen. Foto: Dreher Foto: Schwarzwälder Bote

Wirtschaft: Automatic-Systeme Dreher GmbH berichtet von zufriedenstellendem Geschäftsjahr

Sulz. Große wirtschaftliche Herausforderungen, bedingt durch die Corona-Krise, prägen das Jahr 2020 der Automatic-Systeme Dreher GmbH aus Sulz a. N.ckar. Trotz der schwierigen Rahmenbedingungen bestätigt das Unternehmen dank zweier Großprojekte aus der deutschen Automobilindustrie sowie mehrerer Bestellungen von einem A-Kunden mit einem Bestelleingang von 32,7 Millionen Euro das ohnehin schon gute Vorjahresniveau (33,3 Millionen Euro). Zum Geschäftsjahresende am 30. September stieg der Auftragsbestand laut Pressemitteilung mit rund 50 Millionen Euro zudem auf einen historischen Höchststand.

Die Automatic-Systeme Dreher GmbH erzielte im abgelaufenen Geschäftsjahr einen Umsatz von knapp 28 Millionen Euro und rechnet mit einem Ergebnis auf nahezu Vorjahresniveau. Mit einem komfortablen Auftragsbestand blicke man verhalten zuversichtlich in das neue Wirtschaftsjahr. Trotz des guten Auftragsbestandes würden Auslastungslücken auf niedrigem Niveau konsequent durch Kurzarbeit geglättet.

Dreher Automation beschäftigt zurzeit 191 Mitarbeiter (Vorjahr 186), hiervon sind 33 junge Menschen in Ausbildung. Mit einer Ausbildungsquote von knapp 21 Prozent liege das Unternehmen weit über dem Industrie- und Branchendurchschnitt. Mit der Übernahme aller Auszubildenden auch 2020 investiere das Unternehmen außerdem in die eigene Zukunft als Innovationsführer.

Zur Absicherung der langfristigen Unternehmensbasis setze das Unternehmen konsequent auf Neuentwicklungen und Innovationen. So werde aktuell an der Entwicklung einer Laseranlage zum kontinuierlichen Schneiden von Platinen aus Coil-Material gearbeitet. In diesem Zusammenhang beteiligt sich die Automatic-Systeme Dreher GmbH an einem öffentlich geförderten Verbundprojekt unter anderem mit anerkannten wissenschaftlichen Instituten. Mit im Verbund sind vier weitere mittelständische Industrieunternehmen. Dreher Automation verspricht sich von der Beteiligung einen technologischen Schub.

Bereits zum dritten Mal in Folge erhielt die Automatic-Systeme Dreher GmbH außerdem im Sommer auf Basis der Bonitätsauswertung der Deutschen Bundesbank das Prädikat "notenbankfähig".

Hat Ihnen der Artikel gefallen? Jetzt teilen: